Jahreshauptversammlung 2017

In diesem Jahr fand unsere Jahreshauptversammlung am 16. März 2017 im Gasthaus „Zum goldenen Hirsch“ statt. Nach der Begrüßung der Mitglieder gab die 1. Vorsitzende einen Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres.

Wie immer, war unsere Boulegruppe sehr aktiv. Zum ersten Mal fand im letzten Jahr ein Bouletraining mit einem Profitrainer statt, das großen Zuspruch fand. Auch das Boulen für Kinder, im Rahmen der Ferienspiele war wieder ein voller Erfolg.

Die Highlights des Jahres sind immer unsere Reisen. Die Kulturfahrt (11. – 19.06.2016) führte im vergangenen Jahr unter anderem nach Orléans und Bourges. Unsere Jahresfahrt nach Uzès fand vom 10. – 14.08.2016 während der Weinmesse statt.

Beim Straßenfest hatten wir uns aufgrund des schlechten Ergebnisses in 2015 und den veränderten örtlichen Gegebenheiten entschieden, nur mit einem Verkaufsstand mit Weinprobe aufzutreten.

Im Oktober setzten wir schließlich unsere Reihe „Essen wie Gott in Frankreich, aber in Schriesheim“ fort. Zum Auftakt spielten dieses Mal die „Schriesheimer Löwen“ auf. Es wurde wieder ein fröhlicher Abend mit leckerem französischem Essen.

Im Dezember luden wir wieder zu unserem traditionellen Nikolausstammtisch ein, der auch gut besucht war.

Erfreulich ist auch, dass der Schüleraustausch, dank dem großen Engagement der Lehrer, so gut funktioniert. Nachdem die französischen Schüler im Dezember bei uns waren, werden die Schriesheimer Schüler im Mai nach Uzès reisen. Der Austausch wird von uns auch weiterhin finanziell unterstützt.

Traditionell starteten wir in 2017 mit unserer Neujahrsmatinée und den „Schriesheimer Köpfen“. Der Saal war wieder einmal voll besetzt und es war eine fröhliche und unterhaltsame Gesprächsrunde. Anschließend sorgten die Heidelberg Jazzmen für gute Stimmung. Claudia Ebert erwähnte in diesem Zusammenhang, dass das „Alte Rathaus“ aufgrund der verschärften Brandschutzvorschriften zukünftig nicht mehr zur Verfügung steht. Sie prüft zurzeit Alternativen, wie den Zehntkeller.

Kurz darauf fand mit unserer Unterstützung der VHS-Vortrag über die Franche-Comté statt. Udo Lehmann stellte dabei die passenden Weine vor und Claudia Ebert sorgte mit einem Käseteller für das leibliche Wohl.

Und gerade mal vor gut zwei Wochen wirkten wir beim Mathaisemarkt-Umzug mit. Besonders gut kam unser Wagen an, mit Peter Riehl als „Held in der Arena“ sowie Horst Schütze und Jean-Luc-Chapon. Claudia Ebert bedankte sich noch einmal bei allen Beteiligten, Helfern und Spendern für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement.

Danach stellte der Kassenwart Udo Lehmann seinen Kassenbericht vor. In diesem Jahr konnten wir ein positives Ergebnis verzeichnen, wobei er darauf hinwies, dass dies immer von dem Erfolg der Großaktivitäten abhängt.

Die Planungen für zukünftige Aktivitäten sind auch in vollem Gange. Die Kulturfahrt vom 11. – 18. Juni geht in diesem Jahr nach Brügge und Lille und unsere Jahresfahrt findet in diesem Jahr vom 2. – 6. August  statt. Beide Fahrten sind bereits ausgebucht.  Außerdem planen wir für den 14. Juli einen Kinoabend „Unterm Apfelbaum“ und ebenfalls im Juli eine Fahrradtour für die ganze Familie. Die „Taverne d’Uzès“ wird beim Straßenfest ebenfalls wieder öffnen, allerdings steht das Konzept noch nicht fest. Auch die Reihe „Essen wie Gott in Frankreich, aber in Schriesheim“ soll fortgesetzt werden. Und unsere Boulegruppe plant in diesem Jahr zusätzlich „Boulen für Anfänger“ einzuführen.

Ein Hauptthema der Versammlung waren natürlich die Wahlen unter der Leitung von Irmgard Mohr. Neu gewählt wurden als 2. Vorsitzende Marta Berg und als Geschäftsführerin Ingrid Gängel. In ihren Ämtern bestätigt wurden Martina Spieß (Pressewart) und die Kassenprüfer Volker Schwarz und  Andrea Diehl.

Ein weitere Tagesordnungspunkt war die Satzungsänderung, die in Angriff genommen wurde, um dem Verein die Möglichkeit zu geben künftig Mitteilungen und Einladungen zu Versammlungen an seine Mitglieder auch per Mail zu versenden und nicht mehr zwingend in Briefform. Die neue Satzung wurde von der Versammlung einstimmig angenommen.

Rhein-Neckar-Zeitung, 18.03.2017: Nach Betrugsversuch: Partnerschaftsverein Schriesheim ist jetzt vorsichtiger

Der gescheiterte Betrugsversuch war Thema bei der Jahreshauptversammlung

18.03.2017, 06:00 Uhr<figure class="article_image_slider"><figure class="nfy-mediagal-figure nfy-img-portrait"> </figure>

Besuch aus Uzès: Gérard Bonneau und seine Frau Monique (v. l.) in der Festzugsnummer des Partnerschaftsvereins beim Mathaisemarkt. Fotos: Kreutzer

</figure>

Schriesheim. (sk) Jemand kauft etwas im Internet, und ein Verein soll die Rechnung bezahlen; Mittel zum Zweck ist die gefälschte Unterschrift eines Vorstandsmitglieds auf der Überweisung. Mit dieser Betrugsmasche bekam es kürzlich der Partnerschaftsverein zu tun, wie Vorsitzende Claudia Ebert bei der Jahreshauptversammlung berichtete: "Es ging um 3500 Euro, die vom Vereinskonto abgebucht werden sollten." Ein Bankangestellter wurde hellhörig, kontaktierte Kassenwart Udo Lehmann, und die Sache flog auf. "Wir haben sofort Strafanzeige gestellt", fuhr Ebert fort; die Ermittlungen führten zu einem Fantasienamen und seien mittlerweile eingestellt worden. Beim Partnerschaftsverein wurde man nach diesem Schock vorsichtiger: Handgeschriebene Signaturen verschwanden von Einladungsschreiben und der Homepage.

<figure class="nfy-ar-img">

Die neue Zweite Vorsitzende, Martha Berg, mit Claudia Ebert und Martina Spieß (v. l.).

</figure>

Soweit es die eigentliche Vereinsarbeit anging, hätte das abgelaufene Jahr dagegen kaum besser laufen können. Zwei Frankreich-Reisen fanden statt, eine Weinprobe, die zusammen mit der VHS organisiert wurde, der Abend "Essen wie Gott in Frankreich, nur in Schriesheim" im "Goldenen Hirsch" und die deutlich verkleinerte "Uzès-Taverne" beim Straßenfest. Ebert berichtete über die 2016er und die 2017er Neujahrsmatinee im Alten Rathaus, vermutete aber, dass es eine Fortsetzung an dieser Stelle vermutlich nicht gebe: "Wegen verschärfter Brandschutzvorschriften müssen wir wohl auf den Probierkeller ausweichen."

Lehmanns Kassenbericht reflektierte das Ganze noch aus buchhalterischer Sicht: "Mathaisemarktumzug und Neujahrsmatinee bleiben immer Zuschussgeschäfte." Die verkleinerte "Taverne" habe es dagegen geschafft, Verluste wieder wettzumachen. Der Partnerschaftsverein hat derzeit 275 Mitglieder, zu denen am Abend der Versammlung ein weiteres dazukam. Die Zahl der Todesfälle sei gestiegen, so der Schatzmeister: "Die Leute werden immer älter."

Mit einem Fragebogen wandte sich der Verein an seine Neumitglieder, um herauszufinden, welche Veranstaltungen ihnen am besten gefielen oder welche Neuerungen sie sich wünschten. Ein Sommerfest mit Boulen stand ganz oben auf der Liste, gefolgt von einem "Tag der Musik", wie er in Frankreich begangen wird. Weiterhin wurde eine Filmnacht genannt, und Ebert berichtete, dass es am 14. Juli ein "Open-Air-Kino" im Aussiedlerhof Ringelspacher geben soll.

Am 9. Juli ist unter Federführung von Ehrenvorsitzendem Horst Schütze eine "Tour de Schriesheim" geplant, die nach dem Vorbild der "Tour de France" sportliche Wettkämpfe anbieten will, allerdings für die ganze Familie. Die Kulturfahrt nach Brügge und Lille sowie die Uzèsfahrt seien bereits ausgebucht, kündigte die Vorsitzende an, und auch das Interesse an "Essen wie Gott in Frankreich, nur in Schriesheim" sei nach wie vor ungebrochen. Bei regelmäßigen Infoständen am Wochenmarkt will der Verein auf sich aufmerksam machen, außerdem soll der Schüleraustausch mit der Partnerstadt weiter gefördert werden. Zu guter Letzt beschloss die Versammlung noch mehrere Satzungsänderungen, schwerpunktmäßig in Bezug auf die Vertretungsregeln und die Schriftform. Dazu genügen künftig auch Fax oder E-Mail.

Einstimmig gewählt wurde Martha Berg, die das Amt des scheidenden Zweiten Vorsitzenden Ingo Kuntermann übernahm. Nachfolgerin von Geschäftsführer Frank Kühn wurde Ingrid Gängel, während die Versammlung Pressewartin Martina Spieß für eine weitere Amtszeit wählte, ebenso wie Andrea Diehl und Volker Schwarz als Kassenprüfer.

Jahreshauptversammlung 2017

In diesem Jahr fand unsere Jahreshauptversammlung am 16. März 2017 im Gasthaus „Zum goldenen Hirsch“ statt. Nach der Begrüßung der Mitglieder gab die 1. Vorsitzende einen Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres.

Wie immer, war unsere Boulegruppe sehr aktiv. Zum ersten Mal fand im letzten Jahr ein Bouletraining mit einem Profitrainer statt, das großen Zuspruch fand. Auch das Boulen für Kinder, im Rahmen der Ferienspiele war wieder ein voller Erfolg.

Die Highlights des Jahres sind immer unsere Reisen. Die Kulturfahrt (11. – 19.06.2016) führte im vergangenen Jahr unter anderem nach Orléans und Bourges. Unsere Jahresfahrt nach Uzès fand vom 10. – 14.08.2016 während der Weinmesse.

Beim Straßenfest hatten wir uns aufgrund des schlechten Ergebnisses in 2015 und den veränderten örtlichen Gegebenheiten entschieden nur mit einem Verkaufsstand mit Weinprobe aufzutreten.

Im Oktober setzten wir schließlich unsere Reihe „Essen wie Gott in Frankreich, aber in Schriesheim“ fort. Zum Auftakt spielten dieses Mal die „Schriesheimer Löwen“ auf. Es wurde wieder ein fröhlicher Abend mit leckerem französischem Essen.

Im Dezember luden wir wieder zu unserem traditionellen Nikolausstammtisch ein, der auch gut besucht war.

Erfreulich ist auch, dass der Schüleraustausch, dank dem großen Engagement der Lehrer, so gut funktioniert. Nachdem die französischen Schüler im Dezember bei uns waren, werden die Schriesheimer Schüler im Mai nach Uzès reisen.

Traditionell starteten wir in 2017 mit unserer Neujahrsmatinée und den „Schriesheimer Köpfen“. Der Saal war wieder einmal voll besetzt und es war eine fröhliche und unterhaltsame Gesprächsrunde. Anschließend sorgten die Heidelberg Jazzmen für gute Stimmung. Claudia Ebert erwähnte in diesem Zusammenhand, dass das „Alte Rathaus“ aufgrund der verschärften Brandschutzvorschriften zukünftig nicht mehr zur Verfügung steht. Sie prüft zurzeit Alternativen, wie den Zehntkeller.

Kurz darauf fand mit unserer Unterstützung der VHS-Vortrag über die Franche-Comté statt. Udo Lehmann stellte dabei die passenden Weine vor und Claudia Ebert sorgte mit einem Käseteller für das leibliche Wohl.

Und gerade mal vor gut zwei Wochen wirkten wir beim Mathaisemarkt-Umzug mit. Besonders gut kam unser Wagen an, mit Peter Riehl als „Held in der Arena“ sowie Horst Schütze und Jean-Luc-Chapon. Claudia Ebert bedankte sich noch einmal bei allen Beteiligten, Helfern und Spendern für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement.

Danach stellte der Kassenwart Udo Lehmann seinen Kassenbericht vor. In diesem Jahr konnten wir ein positives Ergebnis verzeichnen, wobei er darauf hinwies, dass dies immer von dem Erfolg der Großaktivitäten abhängt.

Die Planungen für zukünftige Aktivitäten sind auch in vollem Gange. Unsere Jahresfahrt findet in diesem Jahr vom 2. – 6. August  und die Kulturfahrt vom 11. – 18. Juni statt. Beide Fahrten sind bereits ausgebucht.  Außerdem planen wir für den 14. Juli einen Kinoabend „Unterm Apfelbaum“ und ebenfalls im Juli eine Fahrradtour für die ganze Familie. Die „Taverne d’Uzès“ wird beim Straßenfest ebenfalls wieder öffnen, allerdings steht das Konzept noch nicht fest. Auch die Reihe „Essen wie Gott in Frankreich, aber in Schriesheim“ soll fortgesetzt werden. Und unsere Boulegruppe plant in diesem Jahr zusätzlich „Boulen für Anfänger“ einzuführen.

Ein Hauptthema der Versammlung waren natürlich die Wahlen unter der Leitung von Irmgard Mohr. Neu gewählt wurden als 2. Vorsitzende Marta Berg und als Geschäftsführerin Ingrid Gängel. In ihren Ämtern bestätigt wurden Martina Spieß (Pressewart) und die Kassenprüfer Volker Schwarz und  Andrea Diehl.

Mathaisemarkt 2017

"Held in der Arena"

Bis auf einige Freudentränen hat der Wettergott es doch noch gut mit uns gemeint beim Festumzug am 5. März 2017 und wir hatten jede Menge Spaß. Auch in diesem Jahr konnten wir wieder auf unsere französischen Freunde zählen, die uns beim Umzug begleitet haben. Vor allem die französische Musikgruppe hat überall für gute Stimmung gesorgt.
Passend zu unserem Motto „Held in der Arena“ konnten wir unseren Ehrenbürger und ehemaligen Bürgermeister Peter Riehl, unseren Ehrenvorsitzenden Horst Schütze und den Bürgermeister aus Uzès Jean Luc Chapon dafür gewinnen, auf unserem Wagen mitzufahren. Wir erinnerten damit an das Jahr 1986, als eine Delegation aus Uzès mit Stieren nach Schriesheim kam und eine Arena errichtete, um den Schriesheimern ihren traditionellen, unblutigen Stierkampf vorzustellen.

Vielen Dank an unseren „Helden“ Peter Riehl und seine Begleiter Horst Schütze und Jean-Luc Chapon, dass sie diesen Spaß mitgemacht haben.

Wie immer gab es bereits im Vorfeld des Umzugs viel zu tun, von der Organisation für unsere französischen Gäste bis hin zur Gestaltung des Wagens. Wir danken Allen, die uns in irgendeiner Form unterstützt haben und erlauben uns an dieser Stelle einige Personen und Institutionen namentlich zu erwähnen. Danke an die Stadt Schriesheim, den Talhof für die „Stier-Kuh“, Karlheinz Spieß, dass er uns erlaubt hat den Wagen in seiner Scheune herzurichten, Alfred Nullmeyer für die Gestaltung des Wagens, die Firma Rufer für den Traktor, Bernhard Schneider für das Fahren des Traktors, Alwin Mohr für das Herrichten des Nachtlagers der französischen Musiker, das DRK für die Decken, die Festwirtin Ilona Böhm und die Perseria für die Verpflegung unserer französischen Freunde, den BDS für seine großzügige Spende und alle anderen Spender und natürlich an alle Mitwirkenden beim Umzug. Ein besonderes Dankeschön geht an Horst Schütze für seine Koordination und Organisation und seinen unermüdlichen Einsatz für die Partnerschaft und an Gérard Bonneau, den Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees aus Uzès.
Einfach VIELEN DANK an alle Helfer und unsere für französischen Freunde für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung.

Am zweiten Mathaisemarkt-Wochenende war dann der Frühling zu Besuch in Schriesheim. Wie immer waren die Tische bei unserem traditionellen Stammtisch am Sonntag gut besetzt.

Neujahrsmatinée 2017

 Traditionell starteten wir mit unserer Neujahrsmatinée am 15. Januar 2017 ins neue Jahr.

Zu der Gesprächsrunde „Schriesheimer Köpfe“ hatte unsere Vorsitzende Claudia Ebert in diesem Jahr diese Vertreter der Schriesheimer Sportvereine eingeladen: Jürgen Busch, TV 1883, Gabriele Katz, KSV, Werner Morast, SV 1919, Robert Long, TC Schriesheim, Achim Dremel, Raubritter.

Entsprechend dem Thema „Sport als verbindende Sprache“ stellte Frau Ebert die These auf, dass eine Verständigung zwischen den Nationen auch ohne Sprachkenntnisse möglich ist. Als Beispiele führte Sie Musizieren, Kochen und Handwerken an. In den Gesprächen wurde dann diskutiert, inwieweit Sport zur Völkerverständigung auch ohne Sprachkenntnisse beiträgt.

Jürgen Busch, der seit vier Jahren den TV 1883 leitet, gab an, dass der Verein bisher keine Erfahrungen mit einem sportlichen Austausch mit einer Partnerstadt sammeln konnte. Ein Schwerpunkt ist, wie bei den meisten Vereinen, die Jugendarbeit. Außerdem spielt aktuell die Flüchtlingsarbeit noch eine große Rolle und gerade hier wird deutlich, dass Sport hilft Sprachbarrieren zu überwinden. Bei der Frage nach seinem Lieblingsurlaubsland, fing Herr Busch an, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern und erzählte dem Publikum von seiner „wilden“ Zeit, die er gerne in Frankreich verbracht hat, ein Land, das er auch heute noch gerne bereist. Daher war er auch offen für den Vorschlag von Frau Ebert ein Jugendzeltlager zu organisieren.

Auch beim KSV kam es bisher noch zu keinem Austausch mit einer Partnerstadt. Frau Katz, die zweite Vorsitzende des Kraftsportvereins, berichtete jedoch, dass der Verein während der Zeit in der 1. Bundesliga mit einen großen Zahl ausländischen Ringern zusammenarbeitete und die Sprache dabei eine untergeordnete Rolle spielte. Neben dem Ringen wurden die Gesundheitsförderung und der Reha-Sport zu einem wichtigen Tätigkeitsfeld. Einmal mehr legt auch der KSV großen Wert auf die Jugendarbeit.

Mit viel Wortwitz berichtete auch Herr Werner Morast über die Arbeit des SV, dessen Hauptaktivität „Fußball spielen“ sei. Da Fußball ein Teamsport ist, lernen die Jugendlichen hier wie wichtig Teamgeist ist. Der SV ist auch der einzige Verein in Schriesheim, der in den Anfangsjahren der Partnerschaft mit Uzès Erfahrung mit einem sportlichen Austausch hatte. Herr Horst Schütze hatte damals den Jugendaustausch initiiert. In diesem Zusammenhang dankte er Herrn Schütze für seine unermüdliche Arbeit nicht nur im Dienste der Partnerschaft. Auch bei der Stadtverwaltung bedankte sich Herr Morast für ihre gute Unterstützung. Abschließend griff er den Vorschlag eines Jugendzeltlagers auf und sagte, er könne sich gut vorstellen, dass die Vereine gemeinsam ein Zeltlager für ca. 50 Jugendliche organisierten.

Der 1. Vorsitzende des Tennisclubs, Herr Long, erzählte, dass er als Student seine Liebe zum Tennis entdeckt hat. Da er, wie er meinte, nie ein begnadeter Tennisspieler war, musste er sich etwas anderen einfallen lassen und so wurde er in der Vorstandsschaft tätig. Mit Schmiergeldern habe er die Macht an sich gerissen, berichtete er lachend. Auch Herr Long legt auf die Jugendarbeit ein großes Gewicht. Den sportlichen Austausch mit der Partnerstadt hält er für förderungsfähig.

Die Raubritter wurden vertreten von ihrem Vorsitzenden Achim Dremel. Der Schriesheimer Baseballclub wurde 1990 von einigen ehemaligen Fußballern gegründet, die nach einem Aufenthalt in den USA ihre Liebe für diese Sportart entdeckt hatten. Der Verein wurde dann auch recht schnell erfolgreich. In guter Erinnerung war Herrn Dremel unsere französische Partnerstadt geblieben, die der Verein im vergangen Jahr besucht hat. Nicht zuletzt dank der großartigen Unterstützung durch Horst Schütze wurde dieser Ausflug zu einem wunderbaren Erlebnis. Es kam zwar zu keinem sportlichen Austausch, da es in Uzès keine Baseballmannschaft gibt, jedoch gab es unter anderem  ein Gespräch mit Gérard Bonneau, der jetzt eine Baseballkappe der Raubritter besitzt. Auch Herr Dremel bedankt sich zum Schluss noch bei der Stadtverwaltung für die Unterstützung der Vereine.

Von Herrn Morast wurde schließlich noch eine Zusammenarbeit aller Vereine im Hinblick auf einen Jugendaustausch mit Frankreich angeregt.

Zum Abschluss bedankte sich Claudia Ebert bei allen Vereinsvertretern für ihre Mitwirkung mit Weinpräsenten.

Bevor die Heidelberg Jazzmen aufspielen konnten, richtete Bürgermeister Höfer noch kurz das Wort an die Gäste. Er gab zu bedenken, dass bei einem Rechtsruck bei den Wahlen, die offiziellen Partnerschaften zum Erliegen kommen könnten, wie es bereits in einigen Städten der Fall ist. Daher seien die persönlichen Kontakte und freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Menschen umso wichtiger für eine dauerhafte Partnerschaft.

Danach sorgten die Jazzmen für gute Stimmung und Tanzlaune.

Schließlich trafen sich noch ca. 35 Gäste zu einem gemeinsamen Mittagessen im „Gasthaus zu goldenen Hirsch“

 Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei allen Vertretern der Vereine, den Gästen, den Heidelberg Jazzmen und natürlich allen Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Neujahrsmatinée 2017 - Bericht des Mannheimer Morgen

Schriesheim: Vertreter der Sportvereine diskutieren bei der Neujahrsmatinee im Alten Rahtaus Ideen zur engeren Zusammenarbeit mit Uzés

Sport braucht keine Sprache

Bei der Neujahrsmatinee im Alten Rathaus lauschten die Zuhörer der Diskussion, inwieweit Sport zur Verständigung beiträgt.

© greg

Im Gespräch mit Vorsitzenden Schriesheimer Sportvereine bewies die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Schriesheim-Uzès Claudia Ebert, dass es nicht nur Sprache für eine Völkerverständigung braucht. "Auch ohne große Sprachkenntnisse ist ein Austausch möglich", stellte sie die These auf und nannte Beispiele wie das gemeinsame Musizieren, Kochen oder Handwerken. Zur Diskussion, inwieweit Sport zur Verständigung ohne Sprache beiträgt, hatte sie im Rahmen der Neujahrsmatinee Vertreter der Sportvereine ins Alte Rathaus eingeladen.

Den ältesten Schriesheimer Sportverein, den TV mit seinen 1566 Mitgliedern, leitet seit vier Jahren Jürgen Busch. Er bedauerte, dass es noch keinen sportlichen Austausch mit der Partnerstadt gegeben habe, er könne sich aber einen Austausch in Form eines Zeltlagers gut vorstellen. Dass Sport nicht unbedingt Sprache brauche, das sehe er in der Flüchtlingsarbeit und auch im angeschlossenen Inklusionsprojekt.

Schwerpunkt auf Jugendarbeit

Ebenfalls keine Erfahrung mit der Partnerstadt hatte der KSV gemacht. Gabriele Katz, zweite Vorsitzende des KSV, berichtete jedoch, dass es fast zu einer Begegnung mit den französischen Freunden gekommen wäre, doch aus Mangel an Mitfahrern sei das gescheitert. Sprachbarrieren gebe es beim Ringen kaum, kommen  doch viele der Athleten aus  dem  Ausland.  "Wir wollen auch weiter in der Flüchtlingsarbeit tätig bleiben". Der Kraftsportverein mit seinen 1400 Mitgliedern legt einmal sein Gewicht auf die Jugendarbeit.

Der Vorsitzende des SV Werner Morast beschrieb den Fußball als eine Sportart, die auf das Team setzt und keine Sprache brauche. Über die Anfänge des 1945 neu gegründeten Vereins erzählt er, dass Horst Schütze der Wegbereiter zu einem erfolgreichen Club war. "Ohne unseren Horst wäre in Schriesheim vieles nicht gelaufen", zollte er ihm Dank . Horst Schütze ein talentierter Kicker war.

Derzeit zähle der Verein um die 550 Mitglieder, davon kicken 300 Jugendliche über 18 Jahren. Er könne sich sehr gut vorstellen mit ungefähr 50 Jugendlichen in den Ferien ein Zeltlager in Uzès zu organisieren.

Zum TCS kam Robert Long, der die Amtsgeschäfte des ersten Vorsitzenden von seinem Vorgänger Michael Henseler übernommen hatte, bereits als Student zu einer Zeit, als Boris Becker und Steffi Graf die Weltranglisten anführten. Nach einem Schnupperendwochenkurs wollte er gerne Mitglied werden, doch damals habe die Wartezeit um die sechs Jahre betragen.

Er habe sich nie während seiner aktiven Zeit für einen guten und begnadeten Tennisspieler gehalten, und so habe er sich etwas Neues einfallen lassen müssen. "Mit Schmiergeldern habe ich die Macht an mich gerissen", lachte er. Schon immer habe Long die Jugendarbeit für ein wichtiges Standbein gehalten.

Zu den jüngsten Schriesheimer Vereinen zählen die Raubritter. Ins Leben gerufen haben ihn damals Fußballer, die mal etwas Anderes ausprobieren wollten. Weil einige gerade aus den USA kamen, fiel die Entscheidung auf Baseball. Er nannte es noch immer eine Randsportart, in der jedoch den Spielern mittlerweile die höchsten Gehälter gezahlt werden.

Delegation wirbt für Baseball

Im vergangenen Jahr sei man mit einer Delegation nach Uzès gereist, um den Franzosen den Sport schmackhaft zu machen. Auch hier hatte Horst Schütze wieder als Vermittler fungiert. "Immerhin konnten wir erreichen, dass unsere französischen Gesprächspartner unsere Baseball-Mütze tragen."

Am Ende der Gesprächsrunde dankten alle Vorsitzenden den Sponsoren, ohne die eine so gute Vereinsarbeit nicht bewältigt werden könne. In seinen Abschlussworten sprach Bürgermeister Höfer die Befürchtung aus, dass nach einem Rechtsruck und bei einem Sieg der Front National bei den Wahlen die Partnerschaften auf der Strecke bleiben könnten. Claudia Ebert entgegnete, man mache Partnerschaften mit den Menschen und nicht mit Parteien. greg

© Mannheimer Morgen, Montag, 16.01.2017

Nikolausstammtisch

In diesem Jahr waren ca. 30 Mitglieder zu unserem traditionellen Nikolausstammtisch gekommen. Nach der Begrüßung durch unsere erste Vorsitzende, Claudia Ebert gab es noch eine ganze Reihe Vorträge von Mitgliedern, so dass es ein kurzweiliger und gemütlicher Abend wurde.

Wir danken allen Mitgliedern für Ihren Beitrag zu einem gelungenen Nikolausstammtisch.