Schüleraustausch zwischen der Lycée Charles Gide in Uzès und dem Kurpfalz-Gymnasium Schriesheim

Mannheimer Morgen 11. Dezember 2017   © Gerlinde Gregor

Französische Austauschschüler freuen sich auf spannende Unternehmungen mit ihren Gastfamilien

Der Zauber der Vorweihnachtszeit

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen dem Kurpfalzgymnasium und der Lycée Charles Gide besuchen die französischen Austauschschüler Schriesheim

 Die Vorweihnachtszeit in Deutschland mit ihrem Lichterglanz und den vielen Weihnachtsmärkten, das ist für die 23 französischen Schülerinnen und Schüler aus der Partnerstadt Uzès etwas ganz Besonderes, denn das alles kennen sie nicht, wie dies einer der Schüler beim Empfang im Rathaus Bürgermeister Höfer in einem exzellenten deutsch bestätigte. Beim Empfang im großen Rathaussaal saßen die Schüler etwas schüchtern auf den Sitzen der Stadträte und fühlten sich etwas verloren. Einige hörten dem Bürgermeister interessiert zu, als er über das Kommunalwesen der Stadt erzählte, über die Sitzverteilung im Gemeinderat und über die Geschichte der Stadt, andere schienen sich zu langweilen. Das war auch durchaus nachzuvollziehen, lag vor den französischen Schüler noch ein gut gefülltes Programm.

Die Austauschschüler der zehnten Klasse des Lycée Charles Gide in Uzès, das mit dem Schriesheimer Kurpfalzgymnasium einen lebendigen Austausch pflegt, sind bis zum 13. Dezember zu Gast in deutschen Familien. Gefördert wird dieser Austausch von Christian Divry, Deutschlehrer am Lycée und von der französisch Lehrerin am Kurpfalzgymnasium Katja Ewald.

Viel geplant

In dieser Woche werden sie neben den zahlreichen Weihnachtsmärkten zur Strahlenburg wandern, sie werden in Heidelberg den Studenten Karzer besuchen und im Mannheimer Nationaltheater Hamlet sehen. Auf eine Attraktion freuen sich allerdings die jungen Leute wie die Schneehasen: auf das Klettern in einer Kletterhalle und auf das Schlittschuhlaufen. Der Gegenbesuch ist im kommenden Jahr vom 5. bis zum 11. Juni geplant und darauf freuen sich schon die Schriesheimer Schüler, haben sie sich bereits mit ihren französischen Gästen angefreundet. Schnell merkte an diesem Vormittag im großen Rathaussaal Bürgermeister Höfer, dass die jungen Gäste aus Frankreich noch kein großes Interesse an der Kommunalpolitik hegten und so fragte er sie, wie man denn in Frankreich den Heiligen Abend verbringe. Hellhörig und etwas neidisch wurden sie schon, als sie erfuhren, dass in Deutschland das Christkind mit den Geschenken bereits am Abend des 24. kommt.

In gutem Deutsch erzählte ein französischer Schüler, dass in Frankreich Weihnachten mit der Mitternachtsmesse beginnt und seinen Höhepunkt im Dinieren mit der gesamten Familie und Freunden findet. Geschenke gebe es erst am 25. Dezember, berichtete er. greg © Mannheimer Morgen, Montag, 11.12.2017

 

 Bericht aus der RNZ, Montag, 11.12.2017:

 

Nikolaus-Stammtisch

In recht großer Runde saßen wir am 7.12.2017 beim gemütlichen Nikolaus-Stammtisch im Gasthof HAUSER und lauschten denjenigen, die besinnliche oder scherzhafte Weihnachtsgeschichten mitgebracht hatten. Auch ein kleines Advents-Rätsel war Teil der Unterhaltung! Die in diesem Jahr kurze Adventszeit konnten wir danach genießen...

 

 

Essen wie Gott in Frankreich

Essen wie Gott in Frankreich, aber in Schriesheim
Am 3. November 2017 stand „Genießen“ wieder auf dem Programm. In diesem Jahr trafen sich knapp 60 Gäste im Restaurant Kaiser, um gemeinsam zu schlemmen. Es wurde ein geselliger Abend, bei dem die französische Kochkunst im Mittelpunkt stand.  Wir danken dem Restaurant Kaiser mit seinem Küchenchef Jan Thorben Kruse für einen rundum gelungenen Abend mit leckerem Essen und zuvorkommendem Service. Ebenso bedanken wir uns bei allen Helfern, die zum Erfolg dieses Events beigetragen haben.

 

Dazu der Bericht des Mannheimer Morgen vom 6.11.2017 

Schriesheim Partnerschaftsverein serviert exquisites Abendessen

Gäste fühlen sich wie Gott in Frankreich

"Sich einfach mal auf die faule Haut legen, denn wer es sich gut gehen lässt, lebt wie Gott in Frankreich" - diese Empfehlung beherzigten die 60 Gäste, die am Freitagabend im Schriesheimer First Class Hotel Kaiser am kulinarischen Event teilnahmen, ausgerichtet vom Partnerschaftsverein Schriesheim-Uzès. Was der Chefkoch auftischte, war nicht allein ein Abendessen der gehobenen Klasse, es war ein Kunstwerk, das alle Sinne gleichmäßig in Wallung brachte.

"Lust und Pläsir"

Begrüßt wurden die Gäste von der Ersten Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Claudia Ebert, die über das Sprichwort, "Essen wie Gott in Frankreich" philosophierte. Diese Redensart führe auf das luxuriöse Leben der Geistlichkeit und des Adels in Frankreich vor der Revolution zurück, gehe aber noch weiter bis auf Kaiser Maximilian, der das gottähnliche Herrschaftssystem der französischen Könige beneidet haben soll. Ebert zitierte auch Heinrich Heine: "Man lebt in lauter Lust und Pläsier, so recht wie Gott in Frankreich. Man speist von Morgen bis Abend, und die gebratenen Gänse fliegen herum mit den Sauceschüsselchen im Schnabel".

Gebratene Gänse standen zwar nicht auf der Karte, jedoch Coq au vin vom Schwarzfederhuhn auf gebackenem Kartoffelstrudel und saisonalem Gemüse. Dazu wurden 25 Schwarzfederhühner rechtzeitig federlos, aber noch befußt eingeflogen, verkündete Küchenchef Thorsten Kruse, der in der französischen Küche zuhause ist.

Das Ambiente im Hotel Kaiser war fürstlich und das Personal las den Gästen jeden Wunsch von den Augen ab. Angeregt wurden die Geschmacksnerven mit einer "Rauchfleischpraline", die der Küchenchef als Gruß aus der Küche reichte. Weiter wurde der Gaumen mit einer Entenleber-Pastete in einer Apfel-Walnuss-Vinaigrette verwöhnt, garniert mit Feldsalat, sowie mit Hummer Bisque mit Blätterteigkonfekt in Zitronenöl.

Menü auf "Schriesemerisch"

Nach dem anschließenden Büfett wurde zum krönenden Abschluss "Tarte Tatin", ein weißes Schokoladeneis mit Zitronen-Krokant, gereicht. Jürgen Opfermann, ehemals Chef im goldenen Hirsch, hatte sich die Mühe gemacht und das Menü ins "Schriesemerisch" übersetzt und es per E-Mail an die Vorsitzende geschickt. Dann würde auf der Karte zu lesen sein: Griesd di Kisch, Lewwerworscht vun da End, Kräbsgroam, Hingel in Woi, Zoander gebagge, Äbbelküchle", was ähnlich charmant klang wie das Original. Es war ein Abend, der den Gästen einen Hauch von französischem "Savoir vivre" in die Weinstadt brachte. greg

Ein Kinoabend unter dem Apfelbaum - Bericht des Mannheimer Morgens vom 7.07.2017

Schriesheim Partnerschaftsverein zeigt am französischen Nationalfeiertag (14. Juli) die Komödie "Birnenkuchen mit Lavendel"

Ein Kinoabend unter dem Apfelbaum

Am 14. Juli feiert ganz Frankreich im Gedenken an den Sturm auf die Bastille seinen Nationalfeiertag, und der Partnerschaftsverein Schriesheim-Uzès im fernen Deutschland feiert mit - und zwar mit einem Open air- Filmabend, verbunden mit einem romantischen Essen unter dem Apfelbaum auf dem Anwesen der Familie Ringelspacher in Schriesheim.

Auf der Speisekarte stehen echte französische Flammkuchen, für die sich Caterer "Hannes" (Stefan Held) vom Ringelspacher Hofkaffee einen speziellen Ofen zugelegt hat. Neben der klassischen Variante gibt es natürlich auch eine vegetarische.

Rotwein aus Uzès

Dazu passend werden Rot- und Rosé-Weine aus der Partnerstadt ausgeschenkt, doch auch Schriesheimer Weine gibt es - als Weißwein oder als Secco. Als Erfrischung an einem Sommerabend eignen sich auch ein Cocktail oder eine Rabarberschorle sowie alkoholfreies Bier.

Die Idee für diesen ersten Open-air-Kinoabend am französischen Nationalfeiertag hatte Nina Marouzé, die auch einen Großteil der Organisation übernommen hat. Für die Musik wie auch für die technische Anlage sorgt Stefan Held. Gezeigt wird die heitere Komödie "Birnenkuchen mit Lavendel", die in der Provence spielt und natürlich an diesem Abend synchronisiert gezeigt wird. Sie erzählt die Geschichte einer Witwe, die sich nach dem Tode ihres Mannes um die Kinder kümmert und zudem noch einen Birnen- und Lavendelhof bewirtschaftet. Sie backt Birnenkuchen und hat Probleme, ihren Kredit bei der Bank zurück zu zahlen. Wirtschaftlich steht sie vor dem Ruin, bis sie einen Fremden versehentlich anfährt. Was sich daraus entwickelt, das wird an dieser Stelle nicht verraten.

Vorverkauf auf dem Wochenmarkt

Die 250 Eintrittskarten für das Open air-Kino zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli sind bereits im Vorverkauf im Handel, und zwar bei Utes Bücherstube, in der Strahlenburg-Apotheke und bei der Volkshochschule Schriesheim. Außerdem am morgigen Samstag, 8. Juli, am Informationsstand des Partnerschaftsvereins auf dem Wochenmarkt sowie am 8. und 9. Juli im Café Hannes auf dem Ringelspacher'schen Hof.

Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 8 Euro und an der Abendkasse 10 Euro. greg

© Mannheimer Morgen, Freitag, 07.07.2017

Kino unterm Apfelbaum

Für den französischen Nationalfeiertag am 14. Juli 2017 haben wir uns in diesem Jahr ein besonderes Highlight überlegt. Auf dem Anwesen des Aussiedlerhofes Ringelspacher werden Sie Gelegenheit haben, einen Kinoabend unterm Apfelbaum mit einer französischen Komödie zu erleben. Mit der Unterstützung von „Artbeats“ und dem Team von „Hannes“ das Hofcafé möchten wir Ihnen einen unvergesslichen Abend bereiten. Diesen Termin sollten Sie sich schon mal freihalten. Weitere Informationen erhalten Sie in Kürze.

Mannheimer Morgen - Bericht über unseren Kinoabend

Schriesheim Partnerschaftsverein begeht Nationalfeiertag

Feiern wie die Franzosen

Mit einem fröhlichen "Bonjour" und einem Küsschen auf beide Wangen begrüßten sich die Gäste, die den französischen Nationalfeiertag bei einem Open-Air-Filmabend im Aussiedlerhof der Familie Ringelspacher feiern wollten, um die enge Verbundenheit mit den französischen Freunden im fernen Uzès zu demonstrieren.

Umgeben von Rebstöcken, alten Obstbäumen, die sich unter der Last reifer Zwetschgen bogen und unter schattenspendenden Apfelbäumen sollte den Gästen bei landestypischen Gaumenfreuden ein Hauch französischer Lebensfreude vermittelt werden. Da die französische Komödie "Birnenkuchen mit Lavendel" erst nach Anbruch der Dunkelheit über die Leinwand flimmern sollte, gab es zuvor genügend Gelegenheit, sich bei französischen Spezialitäten, wie dem Flammkuchen, die vom Caterer "Hannes" (Stefan Held) in einem speziellen Ofen angefertigt wurden und Birnenkuchen, nach dem originalen Rezept aus dem Film, zu unterhalten.

80 Karten wurden zuvor verkauft, dazu weitere an der Abendkasse, so dass mehr als 120 Besucher an diesem Abend kamen. Alles war perfekt arrangiert. Doch die idyllische Stimmung wurde jäh unterbrochen, als dunkle Wolken über den Hof zogen und dicke Regentropfen den Wein verdünnten. Schreck bei der Vorstandschaft. "Wenn es sich einregnet, dann müssen wir das Fest absagen und den Gästen das Eintrittsgeld wieder zurück erstatten", wurde die Befürchtung ausgesprochen.

Doch der Himmel hatte ein Einsehen und nach dem Regenguss zogen die dunklen Wolken gen Westen Jetzt begrüßte die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins die Gäste und dankte ihnen für ihr Vertrauen an das Wetter. Zum französischen Nationalfeiertag, dem Sturm auf die Bastille bemerkte sie, dass mit der Forderung "Liberté, Egalité und Fraternité" die Geburtsstunde der Demokratie eingeläutet und heute in der Verfassung jedes demokratischen Staates mit aufgenommen wurde. Jetzt müsse nur noch das Wort "Amité" stehen, schlug sie vor. Sie dankte allen Helfern, Bürgermeister Höfer, der die Schirmherrschaft übernommen hatte, und besonders auch der Ideengeberin Nina Marouze. greg

© Mannheimer Morgen, Montag, 17.07.2017

Open Air Kino unterm Apfelbaum am 14. Juli 2017

Vielen Dank

für Ihren Besuch beim "Open Air Kino unterm Apfelbaum"!

Zum ersten Mal hatten wir zu einem Filmabend unter freiem Himmel eingeladen und trotz des nicht ganz so lauen Sommerabends haben sich zahlreiche Gäste auf den Weg zum Aussiedlerhof Ringelspacher gemacht. Und ihre Zuversicht wurde belohnt, denn bis auf ein paar kleine Freudentränen blieb es trocken.

Nachdem sich alle gestärkt hatten, startete die Filmvorführung um 21.30 Uhr. Es war einfach nur schön, so beschrieb es danach eine Besucherin. Besser, so finden auch wir, kann man es nicht zusammenfassen.

Wir danken besonders Nina Marouzé für die Idee und die Organisation dieses Events, aber natürlich auch allen Helfern, dem Team von "ArtBeats" für die Verpflegung und die Technik und dem Aussiedlerhof Ringelspacher. Ein großes Dankeschön auch an unseren Bürgermeister Hans-Jörg Höfer, der Schirmherr der Veranstaltung war und uns wie immer unterstützt hat.

Austausch zwischen französischer und deutscher Familie gefragt

Wer kann sich vorstellen eine französische Lehrerin mit 2 Kindern im Alter von 9 und 11 Jahren aufzunehmen?

Von der französischen Familie haben wir folgende Anfrage erhalten: Beide Kinder lernen Deutsch in der Schule und interessieren sich sehr stark für Deutschland. Bereits seit 3 Jahren bitten Sie ihre Mutter mit ihnen nach Deutschland zu fahren, um dieses Land kennenzulernen. Da die Mutter mit ihren Kindern alleine reist, hat sie sich bisher die Reise nicht zugetraut. Doch jetzt hatte sie die Idee das Partnerschaftskomitee um Unterstützung zu bitten. Sie träumt davon eine schriesheimer Familie zu finden, die sie aufnimmt und ihnen ein Zimmer vermietet. Als Zeitraum hat sie Juli oder August angegeben, wir können wahrscheinlich von einem Aufenthalt von ca. 2 Wochen ausgehen. Ihnen liegen vor allem der Austausch und das Kennenlernen einer anderen Kultur am Herzen.

Der Sohn spricht, für sein Alter (9 Jahre), recht gut Deutsch, während Mutter und Tochter nur über geringe Kenntnisse verfügen. Allerdings spricht die Mutter fließend Englisch und Spanisch.

Es wäre schön, wenn wir eine Familie mit Kindern finden könnten, die an einem echten Austausch interessiert ist. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie sich vorstellen können, diese Familie bei sich aufzunehmen. Eine kurze Mail an info@schriesheim-uzes.de genügt, wir melden uns dann bei Ihnen.

 

 

Bedeutender archäologischer Fund in Uzès

Auf dem Gelände vor der alten Gendarmerie, wo ein Internat für die Gymnasien Charles Gide et Guynemer entstehen soll, haben Archäologen bei ihren Ausgrabungen einen bedeutenden Fund gemacht. Sie konnten unter anderem ein ca. 25 m² großes römisches Mosaik ausgraben, das auf das 1. Jahrhundert vor Jesus Christus datiert wird und in bemerkenswert gutem Zustand ist. Am 1. und 2. April wird die Ausgrabungsstätte der Öffentlichkeit vorgestellt und kann besichtigt werden.

Das Internat wird, nach Abschluss der Ausgrabungen, dennoch an dieser Stelle gebaut.

Einen entsprechenden Artikel aus dem Midi Libre finden Sie unter der Rubrik "Presse Francaise".

RNZ, 18.03.2017: Nach Betrugsversuch: Partnerschaftsverein Schriesheim ist jetzt vorsichtiger

Der gescheiterte Betrugsversuch war Thema bei der Jahreshauptversammlung

Schriesheim. (sk) Jemand kauft etwas im Internet, und ein Verein soll die Rechnung bezahlen; Mittel zum Zweck ist die gefälschte Unterschrift eines Vorstandsmitglieds auf der Überweisung. Mit dieser Betrugsmasche bekam es kürzlich der Partnerschaftsverein zu tun, wie Vorsitzende Claudia Ebert bei der Jahreshauptversammlung berichtete: "Es ging um 3500 Euro, die vom Vereinskonto abgebucht werden sollten." Ein Bankangestellter wurde hellhörig, kontaktierte Kassenwart Udo Lehmann, und die Sache flog auf. "Wir haben sofort Strafanzeige gestellt", fuhr Ebert fort; die Ermittlungen führten zu einem Fantasienamen und seien mittlerweile eingestellt worden. Beim Partnerschaftsverein wurde man nach diesem Schock vorsichtiger: Handgeschriebene Signaturen verschwanden von Einladungsschreiben und der Homepage.

 

Jahreshauptversammlung 2017

In diesem Jahr fand unsere Jahreshauptversammlung am 16. März 2017 im Gasthaus „Zum goldenen Hirsch“ statt. Nach der Begrüßung der Mitglieder gab die 1. Vorsitzende einen Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres.

Wie immer, war unsere Boulegruppe sehr aktiv. Zum ersten Mal fand im letzten Jahr ein Bouletraining mit einem Profitrainer statt, das großen Zuspruch fand. Auch das Boulen für Kinder, im Rahmen der Ferienspiele war wieder ein voller Erfolg.

Die Highlights des Jahres sind immer unsere Reisen. Die Kulturfahrt (11. – 19.06.2016) führte im vergangenen Jahr unter anderem nach Orléans und Bourges. Unsere Jahresfahrt nach Uzès fand vom 10. – 14.08.2016 während der Weinmesse statt.

Beim Straßenfest hatten wir uns aufgrund des schlechten Ergebnisses in 2015 und den veränderten örtlichen Gegebenheiten entschieden, nur mit einem Verkaufsstand mit Weinprobe aufzutreten.

Im Oktober setzten wir schließlich unsere Reihe „Essen wie Gott in Frankreich, aber in Schriesheim“ fort. Zum Auftakt spielten dieses Mal die „Schriesheimer Löwen“ auf. Es wurde wieder ein fröhlicher Abend mit leckerem französischem Essen.

Im Dezember luden wir wieder zu unserem traditionellen Nikolausstammtisch ein, der auch gut besucht war.

Erfreulich ist auch, dass der Schüleraustausch, dank dem großen Engagement der Lehrer, so gut funktioniert. Nachdem die französischen Schüler im Dezember bei uns waren, werden die Schriesheimer Schüler im Mai nach Uzès reisen. Der Austausch wird von uns auch weiterhin finanziell unterstützt.

Traditionell starteten wir in 2017 mit unserer Neujahrsmatinée und den „Schriesheimer Köpfen“. Der Saal war wieder einmal voll besetzt und es war eine fröhliche und unterhaltsame Gesprächsrunde. Anschließend sorgten die Heidelberg Jazzmen für gute Stimmung. Claudia Ebert erwähnte in diesem Zusammenhang, dass das „Alte Rathaus“ aufgrund der verschärften Brandschutzvorschriften zukünftig nicht mehr zur Verfügung steht. Sie prüft zurzeit Alternativen, wie den Zehntkeller.

Kurz darauf fand mit unserer Unterstützung der VHS-Vortrag über die Franche-Comté statt. Udo Lehmann stellte dabei die passenden Weine vor und Claudia Ebert sorgte mit einem Käseteller für das leibliche Wohl.

Und gerade mal vor gut zwei Wochen wirkten wir beim Mathaisemarkt-Umzug mit. Besonders gut kam unser Wagen an, mit Peter Riehl als „Held in der Arena“ sowie Horst Schütze und Jean-Luc-Chapon. Claudia Ebert bedankte sich noch einmal bei allen Beteiligten, Helfern und Spendern für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement.

Danach stellte der Kassenwart Udo Lehmann seinen Kassenbericht vor. In diesem Jahr konnten wir ein positives Ergebnis verzeichnen, wobei er darauf hinwies, dass dies immer von dem Erfolg der Großaktivitäten abhängt.

Die Planungen für zukünftige Aktivitäten sind auch in vollem Gange. Die Kulturfahrt vom 11. – 18. Juni geht in diesem Jahr nach Brügge und Lille und unsere Jahresfahrt findet in diesem Jahr vom 2. – 6. August  statt. Beide Fahrten sind bereits ausgebucht.  Außerdem planen wir für den 14. Juli einen Kinoabend „Unterm Apfelbaum“ und ebenfalls im Juli eine Fahrradtour für die ganze Familie. Die „Taverne d’Uzès“ wird beim Straßenfest ebenfalls wieder öffnen, allerdings steht das Konzept noch nicht fest. Auch die Reihe „Essen wie Gott in Frankreich, aber in Schriesheim“ soll fortgesetzt werden. Und unsere Boulegruppe plant in diesem Jahr zusätzlich „Boulen für Anfänger“ einzuführen.

Ein Hauptthema der Versammlung waren natürlich die Wahlen unter der Leitung von Irmgard Mohr. Neu gewählt wurden als 2. Vorsitzende Marta Berg und als Geschäftsführerin Ingrid Gängel. In ihren Ämtern bestätigt wurden Martina Spieß (Pressewart) und die Kassenprüfer Volker Schwarz und  Andrea Diehl.

Ein weitere Tagesordnungspunkt war die Satzungsänderung, die in Angriff genommen wurde, um dem Verein die Möglichkeit zu geben künftig Mitteilungen und Einladungen zu Versammlungen an seine Mitglieder auch per Mail zu versenden und nicht mehr zwingend in Briefform. Die neue Satzung wurde von der Versammlung einstimmig angenommen.

Soweit es die eigentliche Vereinsarbeit anging, hätte das abgelaufene Jahr dagegen kaum besser laufen können. Zwei Frankreich-Reisen fanden statt, eine Weinprobe, die zusammen mit der VHS organisiert wurde, der Abend "Essen wie Gott in Frankreich, nur in Schriesheim" im "Goldenen Hirsch" und die deutlich verkleinerte "Uzès-Taverne" beim Straßenfest. Ebert berichtete über die 2016er und die 2017er Neujahrsmatinee im Alten Rathaus, vermutete aber, dass es eine Fortsetzung an dieser Stelle vermutlich nicht gebe: "Wegen verschärfter Brandschutzvorschriften müssen wir wohl auf den Probierkeller ausweichen."

Lehmanns Kassenbericht reflektierte das Ganze noch aus buchhalterischer Sicht: "Mathaisemarktumzug und Neujahrsmatinee bleiben immer Zuschussgeschäfte." Die verkleinerte "Taverne" habe es dagegen geschafft, Verluste wieder wettzumachen. Der Partnerschaftsverein hat derzeit 275 Mitglieder, zu denen am Abend der Versammlung ein weiteres dazukam. Die Zahl der Todesfälle sei gestiegen, so der Schatzmeister: "Die Leute werden immer älter."

Mit einem Fragebogen wandte sich der Verein an seine Neumitglieder, um herauszufinden, welche Veranstaltungen ihnen am besten gefielen oder welche Neuerungen sie sich wünschten. Ein Sommerfest mit Boulen stand ganz oben auf der Liste, gefolgt von einem "Tag der Musik", wie er in Frankreich begangen wird. Weiterhin wurde eine Filmnacht genannt, und Ebert berichtete, dass es am 14. Juli ein "Open-Air-Kino" im Aussiedlerhof Ringelspacher geben soll.

Am 9. Juli ist unter Federführung von Ehrenvorsitzendem Horst Schütze eine "Tour de Schriesheim" geplant, die nach dem Vorbild der "Tour de France" sportliche Wettkämpfe anbieten will, allerdings für die ganze Familie. Die Kulturfahrt nach Brügge und Lille sowie die Uzèsfahrt seien bereits ausgebucht, kündigte die Vorsitzende an, und auch das Interesse an "Essen wie Gott in Frankreich, nur in Schriesheim" sei nach wie vor ungebrochen. Bei regelmäßigen Infoständen am Wochenmarkt will der Verein auf sich aufmerksam machen, außerdem soll der Schüleraustausch mit der Partnerstadt weiter gefördert werden. Zu guter Letzt beschloss die Versammlung noch mehrere Satzungsänderungen, schwerpunktmäßig in Bezug auf die Vertretungsregeln und die Schriftform. Dazu genügen künftig auch Fax oder E-Mail.

 Die neue Zweite Vorsitzende, Martha Berg, mit Claudia Ebert und Martina Spieß (v. l.). 

Einstimmig gewählt wurde Martha Berg, die das Amt des scheidenden Zweiten Vorsitzenden Ingo Kuntermann übernahm. Nachfolgerin von Geschäftsführer Frank Kühn wurde Ingrid Gängel, während die Versammlung Pressewartin Martina Spieß für eine weitere Amtszeit wählte, ebenso wie Andrea Diehl und Volker Schwarz als Kassenprüfer. 

Jahreshauptversammlung 2017 - Einladung

Unsere Jahreshauptversammlung findet statt am

 Donnerstag, den 16. März 2017, 20 Uhr

im Gasthof „Zum Goldenen Hirsch“, Heidelberger Str. 3, Schriesheim

 mit folgender Tagesordnung:

 TOP   1 Begrüßung und Eröffnung

TOP   2 Genehmigung der Tagesordnung

TOP   3 Jahresbericht und Vorschau durch die 1. Vorsitzende

TOP   4 Ehrungen

TOP   5 Kassenbericht

TOP   6 Bericht der Kassenprüfer und Antrag auf Entlastung des Vorstandes

TOP   7 Satzungsänderung

TOP   8 Durchführung der Wahlen

TOP   9 Anträge und Verschiedenes

TOP 10 Schlusswort der 1. Vorsitzenden

 

Zu unserer Versammlung laden wir alle Mitglieder herzlich ein.

Mathaisemarkt 2017

"Held in der Arena"

Bis auf einige Freudentränen hat der Wettergott es doch noch gut mit uns gemeint beim Festumzug am 5. März 2017 und wir hatten jede Menge Spaß. Auch in diesem Jahr konnten wir wieder auf unsere französischen Freunde zählen, die uns beim Umzug begleitet haben. Vor allem die französische Musikgruppe hat überall für gute Stimmung gesorgt.
Passend zu unserem Motto „Held in der Arena“ konnten wir unseren Ehrenbürger und ehemaligen Bürgermeister Peter Riehl, unseren Ehrenvorsitzenden Horst Schütze und den Bürgermeister aus Uzès Jean Luc Chapon dafür gewinnen, auf unserem Wagen mitzufahren. Wir erinnerten damit an das Jahr 1986, als eine Delegation aus Uzès mit Stieren nach Schriesheim kam und eine Arena errichtete, um den Schriesheimern ihren traditionellen, unblutigen Stierkampf vorzustellen.

Besuch aus Uzès: Gérard Bonneau und seine Frau Monique (v. l.) in der Festzugsnummer des Partnerschaftsvereins beim Mathaisemarkt. Fotos: Kreutzer

Vielen Dank an unseren „Helden“ Peter Riehl und seine Begleiter Horst Schütze und Jean-Luc Chapon, dass sie diesen Spaß mitgemacht haben.

Wie immer gab es bereits im Vorfeld des Umzugs viel zu tun, von der Organisation für unsere französischen Gäste bis hin zur Gestaltung des Wagens. Wir danken Allen, die uns in irgendeiner Form unterstützt haben und erlauben uns an dieser Stelle einige Personen und Institutionen namentlich zu erwähnen. Danke an die Stadt Schriesheim, den Talhof für die „Stier-Kuh“, Karlheinz Spieß, dass er uns erlaubt hat den Wagen in seiner Scheune herzurichten, Alfred Nullmeyer für die Gestaltung des Wagens, die Firma Rufer für den Traktor, Bernhard Schneider für das Fahren des Traktors, Alwin Mohr für das Herrichten des Nachtlagers der französischen Musiker, das DRK für die Decken, die Festwirtin Ilona Böhm und die Perseria für die Verpflegung unserer französischen Freunde, den BDS für seine großzügige Spende und alle anderen Spender und natürlich an alle Mitwirkenden beim Umzug. Ein besonderes Dankeschön geht an Horst Schütze für seine Koordination und Organisation und seinen unermüdlichen Einsatz für die Partnerschaft und an Gérard Bonneau, den Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees aus Uzès.
Einfach VIELEN DANK an alle Helfer und unsere für französischen Freunde für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung.

Am zweiten Mathaisemarkt-Wochenende war dann der Frühling zu Besuch in Schriesheim. Wie immer waren die Tische bei unserem traditionellen Stammtisch am Sonntag gut besetzt.

Boulesaison 2017

Am 3. April 2017 ab 17.00 Uhr fällt der Startschuss zur neuen Boulesaison. Und dann treffen sich unsere Boulespieler wieder wöchentlich auf dem „Place d’Uzès“. Wir wünschen allen Boulefans einen guten Saisonstart und natürlich viel Spaß.

Neujahrsmatinée 2017

 Traditionell starteten wir mit unserer Neujahrsmatinée am 15. Januar 2017 ins neue Jahr.

Zu der Gesprächsrunde „Schriesheimer Köpfe“ hatte unsere Vorsitzende Claudia Ebert in diesem Jahr diese Vertreter der Schriesheimer Sportvereine eingeladen: Jürgen Busch, TV 1883, Gabriele Katz, KSV, Werner Morast, SV 1919, Robert Long, TC Schriesheim, Achim Dremel, Raubritter.

Entsprechend dem Thema „Sport als verbindende Sprache“ stellte Frau Ebert die These auf, dass eine Verständigung zwischen den Nationen auch ohne Sprachkenntnisse möglich ist. Als Beispiele führte Sie Musizieren, Kochen und Handwerken an. In den Gesprächen wurde dann diskutiert, inwieweit Sport zur Völkerverständigung auch ohne Sprachkenntnisse beiträgt.

Jürgen Busch, der seit vier Jahren den TV 1883 leitet, gab an, dass der Verein bisher keine Erfahrungen mit einem sportlichen Austausch mit einer Partnerstadt sammeln konnte. Ein Schwerpunkt ist, wie bei den meisten Vereinen, die Jugendarbeit. Außerdem spielt aktuell die Flüchtlingsarbeit noch eine große Rolle und gerade hier wird deutlich, dass Sport hilft Sprachbarrieren zu überwinden. Bei der Frage nach seinem Lieblingsurlaubsland, fing Herr Busch an, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern und erzählte dem Publikum von seiner „wilden“ Zeit, die er gerne in Frankreich verbracht hat, ein Land, das er auch heute noch gerne bereist. Daher war er auch offen für den Vorschlag von Frau Ebert ein Jugendzeltlager zu organisieren.

Auch beim KSV kam es bisher noch zu keinem Austausch mit einer Partnerstadt. Frau Katz, die zweite Vorsitzende des Kraftsportvereins, berichtete jedoch, dass der Verein während der Zeit in der 1. Bundesliga mit einen großen Zahl ausländischen Ringern zusammenarbeitete und die Sprache dabei eine untergeordnete Rolle spielte. Neben dem Ringen wurden die Gesundheitsförderung und der Reha-Sport zu einem wichtigen Tätigkeitsfeld. Einmal mehr legt auch der KSV großen Wert auf die Jugendarbeit.

Mit viel Wortwitz berichtete auch Herr Werner Morast über die Arbeit des SV, dessen Hauptaktivität „Fußball spielen“ sei. Da Fußball ein Teamsport ist, lernen die Jugendlichen hier wie wichtig Teamgeist ist. Der SV ist auch der einzige Verein in Schriesheim, der in den Anfangsjahren der Partnerschaft mit Uzès Erfahrung mit einem sportlichen Austausch hatte. Herr Horst Schütze hatte damals den Jugendaustausch initiiert. In diesem Zusammenhang dankte er Herrn Schütze für seine unermüdliche Arbeit nicht nur im Dienste der Partnerschaft. Auch bei der Stadtverwaltung bedankte sich Herr Morast für ihre gute Unterstützung. Abschließend griff er den Vorschlag eines Jugendzeltlagers auf und sagte, er könne sich gut vorstellen, dass die Vereine gemeinsam ein Zeltlager für ca. 50 Jugendliche organisierten.

Der 1. Vorsitzende des Tennisclubs, Herr Long, erzählte, dass er als Student seine Liebe zum Tennis entdeckt hat. Da er, wie er meinte, nie ein begnadeter Tennisspieler war, musste er sich etwas anderen einfallen lassen und so wurde er in der Vorstandsschaft tätig. Mit Schmiergeldern habe er die Macht an sich gerissen, berichtete er lachend. Auch Herr Long legt auf die Jugendarbeit ein großes Gewicht. Den sportlichen Austausch mit der Partnerstadt hält er für förderungsfähig.

Die Raubritter wurden vertreten von ihrem Vorsitzenden Achim Dremel. Der Schriesheimer Baseballclub wurde 1990 von einigen ehemaligen Fußballern gegründet, die nach einem Aufenthalt in den USA ihre Liebe für diese Sportart entdeckt hatten. Der Verein wurde dann auch recht schnell erfolgreich. In guter Erinnerung war Herrn Dremel unsere französische Partnerstadt geblieben, die der Verein im vergangen Jahr besucht hat. Nicht zuletzt dank der großartigen Unterstützung durch Horst Schütze wurde dieser Ausflug zu einem wunderbaren Erlebnis. Es kam zwar zu keinem sportlichen Austausch, da es in Uzès keine Baseballmannschaft gibt, jedoch gab es unter anderem  ein Gespräch mit Gérard Bonneau, der jetzt eine Baseballkappe der Raubritter besitzt. Auch Herr Dremel bedankt sich zum Schluss noch bei der Stadtverwaltung für die Unterstützung der Vereine.

Von Herrn Morast wurde schließlich noch eine Zusammenarbeit aller Vereine im Hinblick auf einen Jugendaustausch mit Frankreich angeregt.

Zum Abschluss bedankte sich Claudia Ebert bei allen Vereinsvertretern für ihre Mitwirkung mit Weinpräsenten.

Bevor die Heidelberg Jazzmen aufspielen konnten, richtete Bürgermeister Höfer noch kurz das Wort an die Gäste. Er gab zu bedenken, dass bei einem Rechtsruck bei den Wahlen, die offiziellen Partnerschaften zum Erliegen kommen könnten, wie es bereits in einigen Städten der Fall ist. Daher seien die persönlichen Kontakte und freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Menschen umso wichtiger für eine dauerhafte Partnerschaft.

Danach sorgten die Jazzmen für gute Stimmung und Tanzlaune.

Schließlich trafen sich noch ca. 35 Gäste zu einem gemeinsamen Mittagessen im „Gasthaus zu goldenen Hirsch“

 Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei allen Vertretern der Vereine, den Gästen, den Heidelberg Jazzmen und natürlich allen Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Neujahrsmatinée 2017 - Bericht des Mannheimer Morgen

Schriesheim: Vertreter der Sportvereine diskutieren bei der Neujahrsmatinee im Alten Rahtaus Ideen zur engeren Zusammenarbeit mit Uzés

Sport braucht keine Sprache

Bei der Neujahrsmatinee im Alten Rathaus lauschten die Zuhörer der Diskussion, inwieweit Sport zur Verständigung beiträgt.

© greg

Im Gespräch mit Vorsitzenden Schriesheimer Sportvereine bewies die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Schriesheim-Uzès Claudia Ebert, dass es nicht nur Sprache für eine Völkerverständigung braucht. "Auch ohne große Sprachkenntnisse ist ein Austausch möglich", stellte sie die These auf und nannte Beispiele wie das gemeinsame Musizieren, Kochen oder Handwerken. Zur Diskussion, inwieweit Sport zur Verständigung ohne Sprache beiträgt, hatte sie im Rahmen der Neujahrsmatinee Vertreter der Sportvereine ins Alte Rathaus eingeladen.

Den ältesten Schriesheimer Sportverein, den TV mit seinen 1566 Mitgliedern, leitet seit vier Jahren Jürgen Busch. Er bedauerte, dass es noch keinen sportlichen Austausch mit der Partnerstadt gegeben habe, er könne sich aber einen Austausch in Form eines Zeltlagers gut vorstellen. Dass Sport nicht unbedingt Sprache brauche, das sehe er in der Flüchtlingsarbeit und auch im angeschlossenen Inklusionsprojekt.

Schwerpunkt auf Jugendarbeit

Ebenfalls keine Erfahrung mit der Partnerstadt hatte der KSV gemacht. Gabriele Katz, zweite Vorsitzende des KSV, berichtete jedoch, dass es fast zu einer Begegnung mit den französischen Freunden gekommen wäre, doch aus Mangel an Mitfahrern sei das gescheitert. Sprachbarrieren gebe es beim Ringen kaum, kommen  doch viele der Athleten aus  dem  Ausland.  "Wir wollen auch weiter in der Flüchtlingsarbeit tätig bleiben". Der Kraftsportverein mit seinen 1400 Mitgliedern legt einmal sein Gewicht auf die Jugendarbeit.

Der Vorsitzende des SV Werner Morast beschrieb den Fußball als eine Sportart, die auf das Team setzt und keine Sprache brauche. Über die Anfänge des 1945 neu gegründeten Vereins erzählt er, dass Horst Schütze der Wegbereiter zu einem erfolgreichen Club war. "Ohne unseren Horst wäre in Schriesheim vieles nicht gelaufen", zollte er ihm Dank . Horst Schütze ein talentierter Kicker war.

Derzeit zähle der Verein um die 550 Mitglieder, davon kicken 300 Jugendliche über 18 Jahren. Er könne sich sehr gut vorstellen mit ungefähr 50 Jugendlichen in den Ferien ein Zeltlager in Uzès zu organisieren.

Zum TCS kam Robert Long, der die Amtsgeschäfte des ersten Vorsitzenden von seinem Vorgänger Michael Henseler übernommen hatte, bereits als Student zu einer Zeit, als Boris Becker und Steffi Graf die Weltranglisten anführten. Nach einem Schnupperendwochenkurs wollte er gerne Mitglied werden, doch damals habe die Wartezeit um die sechs Jahre betragen.

Er habe sich nie während seiner aktiven Zeit für einen guten und begnadeten Tennisspieler gehalten, und so habe er sich etwas Neues einfallen lassen müssen. "Mit Schmiergeldern habe ich die Macht an mich gerissen", lachte er. Schon immer habe Long die Jugendarbeit für ein wichtiges Standbein gehalten.

Zu den jüngsten Schriesheimer Vereinen zählen die Raubritter. Ins Leben gerufen haben ihn damals Fußballer, die mal etwas Anderes ausprobieren wollten. Weil einige gerade aus den USA kamen, fiel die Entscheidung auf Baseball. Er nannte es noch immer eine Randsportart, in der jedoch den Spielern mittlerweile die höchsten Gehälter gezahlt werden.

Delegation wirbt für Baseball

Im vergangenen Jahr sei man mit einer Delegation nach Uzès gereist, um den Franzosen den Sport schmackhaft zu machen. Auch hier hatte Horst Schütze wieder als Vermittler fungiert. "Immerhin konnten wir erreichen, dass unsere französischen Gesprächspartner unsere Baseball-Mütze tragen."

Am Ende der Gesprächsrunde dankten alle Vorsitzenden den Sponsoren, ohne die eine so gute Vereinsarbeit nicht bewältigt werden könne. In seinen Abschlussworten sprach Bürgermeister Höfer die Befürchtung aus, dass nach einem Rechtsruck und bei einem Sieg der Front National bei den Wahlen die Partnerschaften auf der Strecke bleiben könnten. Claudia Ebert entgegnete, man mache Partnerschaften mit den Menschen und nicht mit Parteien. greg

© Mannheimer Morgen, Montag, 16.01.2017

Sie trauen sich!

Wie wir erfahren wird Gérard Bonneau, Vorsitzender des Partnerschaftskomites in Uzès, am Freitag, 20.01.2017 seine langjährige Lebenspartnerin Monique heiraten. Herr Höfer hat uns bei der Neujahrsmatinée verraten, dass er mit seiner Frau und Herrn Horst Schütze zufällig für dieses Wochenende bereits seine Reise nach Uzès geplant hatte. Eigentlich um dem dortigen Bürgermeister, Jean-Luc Chapon, nachträglich Geburtstagswünsche zu überbringen. Jetzt wird er außerdem noch gemeinsam mit Herrn Chapon die Trauung der beiden vornehmen. Er versicherte, dass er „Gérard und Monique“ selbstverständlich unsere besten Wünsche zur Hochzeit übermitteln wird.

Chère Monique, cher Gérard,

Félicitations. Nous vous souhaitons à tous les deux tout le bonheur du monde.

Herzliche Geburtagswünsche

senden wir an den Bürgermeister von Uzès, Jean-Luc Chapon, der am 12. Januar 2017, 75 Jahre alt wird. „Bon anniversaire“

Auch wenn Monsieur Chapon wieder von einer Feier absehen möchte, wird Herr Höfer dennoch die Glückwünsche der Stadt Schriesheim  nachträglich noch persönlich überbringen.

Neujahrsessen 2017

Im Anschluss an unsere Neujahrsmatinée am 15.01.2017 möchten wir eine alte Tradition wieder aufleben lassen, das „Neujahrsessen“.

 

Ab 13.00 Uhr bietet das Gasthaus zum goldenen Hirsch dieses 3-Gänge-Menü für EUR 18,-/Person an:

Kartoffelcremesüppchen mit Brotkracherle

 * * *

 Zu Ihrer Wahl:

 Gekochte Ochsenbrust mit Meerrettichsauce und Kartoffeln

 oder

 Ragout vom Schriesheimer Wildschwein mit Rotkohl und Knödeln

 * * *

 Winterliche Mousse im Glas

Bitte melden Sie sich direkt im Gasthaus zum goldenen Hirsch (Tel.

06203 69700) an.

Neujahrsmatinée 2017

Am 15. Januar 2017 dürfen wir Sie wieder zu unserer traditionellen Neujahrsmatinée einladen. Wie gewohnt starten wir mit den „Schriesheimer Köpfen“ und danach spielen die „Heidelberg Jazzmen“ wieder für Sie auf. Im Anschluss daran, ab ca. 13.30 Uhr, treffen wir uns gerne noch mit Ihnen zu einem Neujahrsessen im „Gasthaus zum Goldenen Hirsch“.

Für weitere Details zur Neujahrsmatinée klicken Sie einfach hier.

VHS Vortrag die "Franche-Comté" mit Weinprobe

Die Franche – Comté

Wenig bekanntes Frankreich Lichtbilder-Vortrag in Überblend-Technik.

So lautet der Titel des Seminars, das die VHS in Kooperation mit dem Förderkreis Partnerschaft am 27.01.2017 anbietet. Den Vortrag über die „Freie Grafschaft“, so die wörtliche Übersetzung des Namens, hält Herr Herbert Pott. Dazu passend bieten wir eine Weinprobe mit Jura-Weinen an, die von Udo Lehmann durchgeführt wird. Claudia Ebert verwöhnt Sie mit einem Vesperteller und liefert Ihnen Informationen über die regionale Küche.

Wir sind sicher, es wird wie immer ein sehr interessanter Abend.

Bitte melden Sie sich direkt bei der VHS Schriesheim an.

Abschied von Raymond Goudinoux

Herr Goudinoux verstarb am 17. 8. 2016 in Nîmes mit 93 Jahren. Herr Goudinoux war Wahlbürger in Uzès und kam 1983 mit der Gewinnerliste von Jean-Luc Chapon, der ja heute immer noch Bürgermeister der Stadt ist, in den Gemeinderat. Herr Goudinoux wurde so der 2. Präsident des Comité de Jumelage und unterstützte die neue Städtepartnerschaft mit Schriesheim nach Kräften. Bewegt denken wir an ihn zurück.

Dr. Ursula Renner

Schriftführerin

Mathaisemarkt 2017 in Bildern