Mathaisemarkt 2017

"Held in der Arena"

Bis auf einige Freudentränen hat der Wettergott es doch noch gut mit uns gemeint beim Festumzug am 5. März 2017 und wir hatten jede Menge Spaß. Auch in diesem Jahr konnten wir wieder auf unsere französischen Freunde zählen, die uns beim Umzug begleitet haben. Vor allem die französische Musikgruppe hat überall für gute Stimmung gesorgt.
Passend zu unserem Motto „Held in der Arena“ konnten wir unseren Ehrenbürger und ehemaligen Bürgermeister Peter Riehl, unseren Ehrenvorsitzenden Horst Schütze und den Bürgermeister aus Uzès Jean Luc Chapon dafür gewinnen, auf unserem Wagen mitzufahren. Wir erinnerten damit an das Jahr 1986, als eine Delegation aus Uzès mit Stieren nach Schriesheim kam und eine Arena errichtete, um den Schriesheimern ihren traditionellen, unblutigen Stierkampf vorzustellen.

Vielen Dank an unseren „Helden“ Peter Riehl und seine Begleiter Horst Schütze und Jean-Luc Chapon, dass sie diesen Spaß mitgemacht haben.

Wie immer gab es bereits im Vorfeld des Umzugs viel zu tun, von der Organisation für unsere französischen Gäste bis hin zur Gestaltung des Wagens. Wir danken Allen, die uns in irgendeiner Form unterstützt haben und erlauben uns an dieser Stelle einige Personen und Institutionen namentlich zu erwähnen. Danke an die Stadt Schriesheim, den Talhof für die „Stier-Kuh“, Karlheinz Spieß, dass er uns erlaubt hat den Wagen in seiner Scheune herzurichten, Alfred Nullmeyer für die Gestaltung des Wagens, die Firma Rufer für den Traktor, Bernhard Schneider für das Fahren des Traktors, Alwin Mohr für das Herrichten des Nachtlagers der französischen Musiker, das DRK für die Decken, die Festwirtin Ilona Böhm und die Perseria für die Verpflegung unserer französischen Freunde, den BDS für seine großzügige Spende und alle anderen Spender und natürlich an alle Mitwirkenden beim Umzug. Ein besonderes Dankeschön geht an Horst Schütze für seine Koordination und Organisation und seinen unermüdlichen Einsatz für die Partnerschaft und an Gérard Bonneau, den Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees aus Uzès.
Einfach VIELEN DANK an alle Helfer und unsere für französischen Freunde für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung.

Am zweiten Mathaisemarkt-Wochenende war dann der Frühling zu Besuch in Schriesheim. Wie immer waren die Tische bei unserem traditionellen Stammtisch am Sonntag gut besetzt.

Neujahrsmatinée 2017

 Traditionell starteten wir mit unserer Neujahrsmatinée am 15. Januar 2017 ins neue Jahr.

Zu der Gesprächsrunde „Schriesheimer Köpfe“ hatte unsere Vorsitzende Claudia Ebert in diesem Jahr diese Vertreter der Schriesheimer Sportvereine eingeladen: Jürgen Busch, TV 1883, Gabriele Katz, KSV, Werner Morast, SV 1919, Robert Long, TC Schriesheim, Achim Dremel, Raubritter.

Entsprechend dem Thema „Sport als verbindende Sprache“ stellte Frau Ebert die These auf, dass eine Verständigung zwischen den Nationen auch ohne Sprachkenntnisse möglich ist. Als Beispiele führte Sie Musizieren, Kochen und Handwerken an. In den Gesprächen wurde dann diskutiert, inwieweit Sport zur Völkerverständigung auch ohne Sprachkenntnisse beiträgt.

Jürgen Busch, der seit vier Jahren den TV 1883 leitet, gab an, dass der Verein bisher keine Erfahrungen mit einem sportlichen Austausch mit einer Partnerstadt sammeln konnte. Ein Schwerpunkt ist, wie bei den meisten Vereinen, die Jugendarbeit. Außerdem spielt aktuell die Flüchtlingsarbeit noch eine große Rolle und gerade hier wird deutlich, dass Sport hilft Sprachbarrieren zu überwinden. Bei der Frage nach seinem Lieblingsurlaubsland, fing Herr Busch an, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern und erzählte dem Publikum von seiner „wilden“ Zeit, die er gerne in Frankreich verbracht hat, ein Land, das er auch heute noch gerne bereist. Daher war er auch offen für den Vorschlag von Frau Ebert ein Jugendzeltlager zu organisieren.

Auch beim KSV kam es bisher noch zu keinem Austausch mit einer Partnerstadt. Frau Katz, die zweite Vorsitzende des Kraftsportvereins, berichtete jedoch, dass der Verein während der Zeit in der 1. Bundesliga mit einen großen Zahl ausländischen Ringern zusammenarbeitete und die Sprache dabei eine untergeordnete Rolle spielte. Neben dem Ringen wurden die Gesundheitsförderung und der Reha-Sport zu einem wichtigen Tätigkeitsfeld. Einmal mehr legt auch der KSV großen Wert auf die Jugendarbeit.

Mit viel Wortwitz berichtete auch Herr Werner Morast über die Arbeit des SV, dessen Hauptaktivität „Fußball spielen“ sei. Da Fußball ein Teamsport ist, lernen die Jugendlichen hier wie wichtig Teamgeist ist. Der SV ist auch der einzige Verein in Schriesheim, der in den Anfangsjahren der Partnerschaft mit Uzès Erfahrung mit einem sportlichen Austausch hatte. Herr Horst Schütze hatte damals den Jugendaustausch initiiert. In diesem Zusammenhang dankte er Herrn Schütze für seine unermüdliche Arbeit nicht nur im Dienste der Partnerschaft. Auch bei der Stadtverwaltung bedankte sich Herr Morast für ihre gute Unterstützung. Abschließend griff er den Vorschlag eines Jugendzeltlagers auf und sagte, er könne sich gut vorstellen, dass die Vereine gemeinsam ein Zeltlager für ca. 50 Jugendliche organisierten.

Der 1. Vorsitzende des Tennisclubs, Herr Long, erzählte, dass er als Student seine Liebe zum Tennis entdeckt hat. Da er, wie er meinte, nie ein begnadeter Tennisspieler war, musste er sich etwas anderen einfallen lassen und so wurde er in der Vorstandsschaft tätig. Mit Schmiergeldern habe er die Macht an sich gerissen, berichtete er lachend. Auch Herr Long legt auf die Jugendarbeit ein großes Gewicht. Den sportlichen Austausch mit der Partnerstadt hält er für förderungsfähig.

Die Raubritter wurden vertreten von ihrem Vorsitzenden Achim Dremel. Der Schriesheimer Baseballclub wurde 1990 von einigen ehemaligen Fußballern gegründet, die nach einem Aufenthalt in den USA ihre Liebe für diese Sportart entdeckt hatten. Der Verein wurde dann auch recht schnell erfolgreich. In guter Erinnerung war Herrn Dremel unsere französische Partnerstadt geblieben, die der Verein im vergangen Jahr besucht hat. Nicht zuletzt dank der großartigen Unterstützung durch Horst Schütze wurde dieser Ausflug zu einem wunderbaren Erlebnis. Es kam zwar zu keinem sportlichen Austausch, da es in Uzès keine Baseballmannschaft gibt, jedoch gab es unter anderem  ein Gespräch mit Gérard Bonneau, der jetzt eine Baseballkappe der Raubritter besitzt. Auch Herr Dremel bedankt sich zum Schluss noch bei der Stadtverwaltung für die Unterstützung der Vereine.

Von Herrn Morast wurde schließlich noch eine Zusammenarbeit aller Vereine im Hinblick auf einen Jugendaustausch mit Frankreich angeregt.

Zum Abschluss bedankte sich Claudia Ebert bei allen Vereinsvertretern für ihre Mitwirkung mit Weinpräsenten.

Bevor die Heidelberg Jazzmen aufspielen konnten, richtete Bürgermeister Höfer noch kurz das Wort an die Gäste. Er gab zu bedenken, dass bei einem Rechtsruck bei den Wahlen, die offiziellen Partnerschaften zum Erliegen kommen könnten, wie es bereits in einigen Städten der Fall ist. Daher seien die persönlichen Kontakte und freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Menschen umso wichtiger für eine dauerhafte Partnerschaft.

Danach sorgten die Jazzmen für gute Stimmung und Tanzlaune.

Schließlich trafen sich noch ca. 35 Gäste zu einem gemeinsamen Mittagessen im „Gasthaus zu goldenen Hirsch“

 Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei allen Vertretern der Vereine, den Gästen, den Heidelberg Jazzmen und natürlich allen Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Neujahrsmatinée 2017 - Bericht des Mannheimer Morgen

Schriesheim: Vertreter der Sportvereine diskutieren bei der Neujahrsmatinee im Alten Rahtaus Ideen zur engeren Zusammenarbeit mit Uzés

Sport braucht keine Sprache

Bei der Neujahrsmatinee im Alten Rathaus lauschten die Zuhörer der Diskussion, inwieweit Sport zur Verständigung beiträgt.

© greg

Im Gespräch mit Vorsitzenden Schriesheimer Sportvereine bewies die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Schriesheim-Uzès Claudia Ebert, dass es nicht nur Sprache für eine Völkerverständigung braucht. "Auch ohne große Sprachkenntnisse ist ein Austausch möglich", stellte sie die These auf und nannte Beispiele wie das gemeinsame Musizieren, Kochen oder Handwerken. Zur Diskussion, inwieweit Sport zur Verständigung ohne Sprache beiträgt, hatte sie im Rahmen der Neujahrsmatinee Vertreter der Sportvereine ins Alte Rathaus eingeladen.

Den ältesten Schriesheimer Sportverein, den TV mit seinen 1566 Mitgliedern, leitet seit vier Jahren Jürgen Busch. Er bedauerte, dass es noch keinen sportlichen Austausch mit der Partnerstadt gegeben habe, er könne sich aber einen Austausch in Form eines Zeltlagers gut vorstellen. Dass Sport nicht unbedingt Sprache brauche, das sehe er in der Flüchtlingsarbeit und auch im angeschlossenen Inklusionsprojekt.

Schwerpunkt auf Jugendarbeit

Ebenfalls keine Erfahrung mit der Partnerstadt hatte der KSV gemacht. Gabriele Katz, zweite Vorsitzende des KSV, berichtete jedoch, dass es fast zu einer Begegnung mit den französischen Freunden gekommen wäre, doch aus Mangel an Mitfahrern sei das gescheitert. Sprachbarrieren gebe es beim Ringen kaum, kommen  doch viele der Athleten aus  dem  Ausland.  "Wir wollen auch weiter in der Flüchtlingsarbeit tätig bleiben". Der Kraftsportverein mit seinen 1400 Mitgliedern legt einmal sein Gewicht auf die Jugendarbeit.

Der Vorsitzende des SV Werner Morast beschrieb den Fußball als eine Sportart, die auf das Team setzt und keine Sprache brauche. Über die Anfänge des 1945 neu gegründeten Vereins erzählt er, dass Horst Schütze der Wegbereiter zu einem erfolgreichen Club war. "Ohne unseren Horst wäre in Schriesheim vieles nicht gelaufen", zollte er ihm Dank . Horst Schütze ein talentierter Kicker war.

Derzeit zähle der Verein um die 550 Mitglieder, davon kicken 300 Jugendliche über 18 Jahren. Er könne sich sehr gut vorstellen mit ungefähr 50 Jugendlichen in den Ferien ein Zeltlager in Uzès zu organisieren.

Zum TCS kam Robert Long, der die Amtsgeschäfte des ersten Vorsitzenden von seinem Vorgänger Michael Henseler übernommen hatte, bereits als Student zu einer Zeit, als Boris Becker und Steffi Graf die Weltranglisten anführten. Nach einem Schnupperendwochenkurs wollte er gerne Mitglied werden, doch damals habe die Wartezeit um die sechs Jahre betragen.

Er habe sich nie während seiner aktiven Zeit für einen guten und begnadeten Tennisspieler gehalten, und so habe er sich etwas Neues einfallen lassen müssen. "Mit Schmiergeldern habe ich die Macht an mich gerissen", lachte er. Schon immer habe Long die Jugendarbeit für ein wichtiges Standbein gehalten.

Zu den jüngsten Schriesheimer Vereinen zählen die Raubritter. Ins Leben gerufen haben ihn damals Fußballer, die mal etwas Anderes ausprobieren wollten. Weil einige gerade aus den USA kamen, fiel die Entscheidung auf Baseball. Er nannte es noch immer eine Randsportart, in der jedoch den Spielern mittlerweile die höchsten Gehälter gezahlt werden.

Delegation wirbt für Baseball

Im vergangenen Jahr sei man mit einer Delegation nach Uzès gereist, um den Franzosen den Sport schmackhaft zu machen. Auch hier hatte Horst Schütze wieder als Vermittler fungiert. "Immerhin konnten wir erreichen, dass unsere französischen Gesprächspartner unsere Baseball-Mütze tragen."

Am Ende der Gesprächsrunde dankten alle Vorsitzenden den Sponsoren, ohne die eine so gute Vereinsarbeit nicht bewältigt werden könne. In seinen Abschlussworten sprach Bürgermeister Höfer die Befürchtung aus, dass nach einem Rechtsruck und bei einem Sieg der Front National bei den Wahlen die Partnerschaften auf der Strecke bleiben könnten. Claudia Ebert entgegnete, man mache Partnerschaften mit den Menschen und nicht mit Parteien. greg

© Mannheimer Morgen, Montag, 16.01.2017

Nikolausstammtisch

In diesem Jahr waren ca. 30 Mitglieder zu unserem traditionellen Nikolausstammtisch gekommen. Nach der Begrüßung durch unsere erste Vorsitzende, Claudia Ebert gab es noch eine ganze Reihe Vorträge von Mitgliedern, so dass es ein kurzweiliger und gemütlicher Abend wurde.

Wir danken allen Mitgliedern für Ihren Beitrag zu einem gelungenen Nikolausstammtisch.

Sie trauen sich!

Wie wir erfahren wird Gérard Bonneau, Vorsitzender des Partnerschaftskomites in Uzès, am Freitag, 20.01.2017 seine langjährige Lebenspartnerin Monique heiraten. Herr Höfer hat uns bei der Neujahrsmatinée verraten, dass er mit seiner Frau und Herrn Horst Schütze zufällig für dieses Wochenende bereits seine Reise nach Uzès geplant hatte. Eigentlich um dem dortigen Bürgermeister, Jean-Luc Chapon, nachträglich Geburtstagswünsche zu überbringen. Jetzt wird er außerdem noch gemeinsam mit Herrn Chapon die Trauung der beiden vornehmen. Er versicherte, dass er „Gérard und Monique“ selbstverständlich unsere besten Wünsche zur Hochzeit übermitteln wird.

Chère Monique, cher Gérard,

Félicitations. Nous vous souhaitons à tous les deux tout le bonheur du monde.

Herzliche Geburtagswünsche

senden wir an den Bürgermeister von Uzès, Jean-Luc Chapon, der am 12. Januar 2017, 75 Jahre alt wird. „Bon anniversaire“

Auch wenn Monsieur Chapon wieder von einer Feier absehen möchte, wird Herr Höfer dennoch die Glückwünsche der Stadt Schriesheim  nachträglich noch persönlich überbringen.

Neujahrsessen 2017

Im Anschluss an unsere Neujahrsmatinée am 15.01.2017 möchten wir eine alte Tradition wieder aufleben lassen, das „Neujahrsessen“.

 

Ab 13.00 Uhr bietet das Gasthaus zum goldenen Hirsch dieses 3-Gänge-Menü für EUR 18,-/Person an:

Kartoffelcremesüppchen mit Brotkracherle

 * * *

 Zu Ihrer Wahl:

 Gekochte Ochsenbrust mit Meerrettichsauce und Kartoffeln

 oder

 Ragout vom Schriesheimer Wildschwein mit Rotkohl und Knödeln

 * * *

 Winterliche Mousse im Glas

Bitte melden Sie sich direkt im Gasthaus zum goldenen Hirsch (Tel.

06203 69700) an.

Neujahrsmatinée 2017

Am 15. Januar 2017 dürfen wir Sie wieder zu unserer traditionellen Neujahrsmatinée einladen. Wie gewohnt starten wir mit den „Schriesheimer Köpfen“ und danach spielen die „Heidelberg Jazzmen“ wieder für Sie auf. Im Anschluss daran, ab ca. 13.30 Uhr, treffen wir uns gerne noch mit Ihnen zu einem Neujahrsessen im „Gasthaus zum Goldenen Hirsch“.

Für weitere Details zur Neujahrsmatinée klicken Sie einfach hier.

VHS Vortrag die "Franche-Comté" mit Weinprobe

Die Franche – Comté

Wenig bekanntes Frankreich Lichtbilder-Vortrag in Überblend-Technik.

So lautet der Titel des Seminars, das die VHS in Kooperation mit dem Förderkreis Partnerschaft am 27.01.2017 anbietet. Den Vortrag über die „Freie Grafschaft“, so die wörtliche Übersetzung des Namens, hält Herr Herbert Pott. Dazu passend bieten wir eine Weinprobe mit Jura-Weinen an, die von Udo Lehmann durchgeführt wird. Claudia Ebert verwöhnt Sie mit einem Vesperteller und liefert Ihnen Informationen über die regionale Küche.

Wir sind sicher, es wird wie immer ein sehr interessanter Abend.

Bitte melden Sie sich direkt bei der VHS Schriesheim an.

Abschied von Raymond Goudinoux

Herr Goudinoux verstarb am 17. 8. 2016 in Nîmes mit 93 Jahren. Herr Goudinoux war Wahlbürger in Uzès und kam 1983 mit der Gewinnerliste von Jean-Luc Chapon, der ja heute immer noch Bürgermeister der Stadt ist, in den Gemeinderat. Herr Goudinoux wurde so der 2. Präsident des Comité de Jumelage und unterstützte die neue Städtepartnerschaft mit Schriesheim nach Kräften. Bewegt denken wir an ihn zurück.

Dr. Ursula Renner

Schriftführerin

Mathaisemarkt 2017 in Bildern