Ferienspiele 2010

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Am Freitag, dem 6. August 2010 hatte der Förderkreis Partnerschaft Schriesheim-Uzès e.V. im Rahmen des Ferienprogramms interessierte Jugendliche nachmittags auf dem Gelände des Push e.V. zum Boulespiel unter Anleitung erfahrener Boulespieler eingeladen. Das Wetter spielte auch hervorragend mit, es blieb trocken und war weder zu heiß noch zu kalt. Nach einer kurzen Einweisung und Erläuterung der Regeln durch Volker Arras, den 1. Vorsitzenden des Förderkreises, wurden die Mannschaften zusammengestellt, und schon konnten die Kugeln rollen. Wenn auch die Beteiligung geringer als erwartet war, so kamen doch mit den Kleineren, die noch nicht das eigentliche Sollalter von 12 Jahren erreicht hatten, immerhin etwa 15 Teilnehmer zusammen. Und selbstverständlich durften die Jüngeren sich auch am Spiel beteiligen, was sie mit Begeisterung taten. Die Teams wurden dann gleich noch durch die zahlreich vertretenen Betreuer verstärkt, so dass der Platz gut ausgelastet war. Während einige der Jugendlichen das erste Mal eine Boulekugel in der Hand hielten, gab es auch schon regelrechte Experten, die erfahrenen Boulespielern in keiner Weise nachstanden. Gerade beim Boulespiel können in idealer Weise Routiniers und Anfänger problemlos zusammen spielen. Die Bewegung an der frischen Luft machte erwartungsgemäß hungrig und durstig, und dies zu beheben war gut vorgesorgt worden. Am Grill verteilte Volker Arras leckere Rostbratwürste, und Getränke standen ausreichend bereit. Nach der Stärkung ging es mit neuem Elan in die nächste Spielrunde bis dann gegen 18 Uhr zum Aufbruch geblasen wurde. Ohne Zweifel war es ein gelungener Nachmittag, der allen Beteiligten sicher Spaß gemacht hat.

Neujahrsmatinee 2010

Publikumsmagnet Neujahrsmatinee im historischen Rathaus   

Während im oberen Stockwerk des Rathauses bereits alle Sitzplätze in Erwartung der "Schriesheimer Köpfe" belegt waren, konnten, im ebenfalls vollen Erdgeschoß, unser 1. Vorsitzender Volker Arras und Bürgermeister Hansjörg Höfer ihre Neujahrsgrüße an die Gäste überbringen. Wie in allen Jahren zuvor, waren die "Heidelberg Jazzmen" wieder unsere treuen musikalischen Begleiter, dafür an dieser  Stelle auch wieder ein herzliches "merci beaucoup"!

Es war eine passende Wahl, Landrat Dr. Jürgen Schütz in die Gilde der "Schriesheimer Köpfe" aufzunehmen, denn so konnten die zahlreichen Gäste der Neujahrsmatinee auch einmal in den regionalen Aspekt der Städtepartnerschaften hineinsehen, die es zahlreich zwischen der Rhein-Neckar Region und der Region Languedoc-Roussillon gibt. Im Interview mit Claudia Ebert gaben zuvor die 4 weiteren "Köpfe" gerne und zum Teil ausführlich ihre persönlichen Eindrücke aus Begegnungen und Exkursionen in unsere Partnerstadt Uzès wieder, seien es die privaten Rad-und Wandertouren bei Margret Treibert oder die zahlreichen Erlebnisse von Irene Cuny beim Schüleraustausch, wo häufig auch improvisiert werden mußte, denn man befand sich ja schließlich im Midi!  Von Albert Kesseler erfuhren wir von seinen familiären französischen Wurzeln und seiner beruflichen Tätigkeit im Elsaß, und so ist es kein Wunder, daß auch bei ihm eine Verbundenheit mit der Städtepartnerschaft besteht. Ähnlich verlief es bei Dr. Bernhard Scharf, der im Rahmen des universitären Austausches zwischen Heidelberg und Montpellier erste Erfahrungen mit dem Midi machte und über die Städtepartnerschaft neue Freunde in Uzès fand.

Wie soll es weitergehen nach den erfolgreichen Feiern im Jahr 2009 zur 25-jährigen Städtepartnerschaft? Sind neue Aufgaben zu übernehmen, sind es neue Partnerschaften im östlichen Europa, so wie es Dr. Schütz meinte? Denn vieles hat sich eingespielt, läßt vielleicht auch nach, kriselt gelegentlich auch, wie vor einigen Jahren zwischen Toulon und Mannheim. Als wichtigster Teil einer Städtepartnerschaft bleibt aber unbestritten der Jugendaustausch, daran muß gearbeitet und Interesse geweckt werden für ein zukünftiges, friedliches Zusammenleben der Völker.

Mit unserer jährlichen Matinee wollen darauf aufmerksam machen und Impulse geben, nicht nur in Richtung der Schulen, sondern auch in Richtung der örtlichen Vereine.

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Themenstammtisch: Film Partnerschaftsfeier 1984

Jahreshauptversammlung 2010

Wir begrüßen unsere neuen Vorstandsmitglieder:

Ralf WEINER, 2. Vorsitzender, und
Dr. Josef BAUS, Beiratsmitglied!

Bericht von der Jahreshauptversammlung:
Zahlreiche Mitglieder, darunter etwa 20 Jubilare mit 25-jähriger Mitgliedschaft, Gemeinderäte, unser Ehrenvorsitzender Horst Schütze und die Ehrenmitglieder Irene Cuny und Peter Riehl waren der Einladung zur Jahreshauptversammlung in das Hotel ?Zur Pfalz? gefolgt. Unter besonderer Würdigung der Berichte zu den Feiern zur 25-jährigen Städtepartnerschaft wurden speziell die Vertreterinnen des ?Mannheimer Morgen? und der ?Rhein Neckar Zeitung? begrüßt. Auch Bürgermeister und Beiratsmitglied Hansjörg Höfer ließ es sich nicht nehmen, trotz enger Termine, an der Versammlung teilzunehmen. An dieser Stelle möchten wir ihn übrigens sehr herzlich als neues Mitglied begrüßen!
Bericht des 1. Vorsitzenden:
Der Jahresrückblick unseres 1. Vorsitzenden Volker Arras begann mit einer Entschuldigung dafür, daß einige Mitglieder keine Einladung erhalten hatten, obwohl nachweislich alle Briefe bei der Post abgeliefert wurden. Das vergangene Jahr war natürlich geprägt von den Jubiläumsfeiern. Aber auch Neujahrsmatinee, Mathaisemarkt, Bouleturnier, Kulturfahrt, Weinmarkt in Uzès, Straßenfest, Themenstammtische, Schüleraustausch, VHS-Kooperationen, Nikolausstammtisch und die spezielle Kalenderaktion fanden ihren Platz in der Rückschau.

Das Jahr 2010 ist wieder von Normalität geprägt, inklusive einer Jahresfahrt nach Uzès. Dieses Jahr ist auch zusätzlich ein Chansonabend mit Agnès Ravaux und Guillaume Giraud geplant. Erfreulich auch die Fortsetzung des Schüleraustausches, der ja vom Förderkreis  finanziell unterstützt wird. Die Boulegruppe trifft sich erstmals am 12. April wieder und müßte überlegen, wer zukünftig die bisher von Udo Lehmann übernommene Betreuung übernimmt.

Verabschiedung von Sebastian CUNY:
Am Beginn der anschließenden Ehrungen stand unser bisheriger 2. Vorsitzender, Sebastian Cuny, der aus zeitlichen und beruflichen Gründen sein Engagement im Vorstand vorzeitig beenden wollte. In einer sehr persönlichen Verabschiedung dankte Volker Arras ihm nicht nur für den großartigen und vielfältigen Einsatz im Verein, sondern insbesondere auch für dessen loyale und enge Unterstützung bei der Einarbeitung in das Amt des 1. Vorsitzenden. Mit einem Weinpräsent und viel Beifall aus der Versammlung wurde Sebastian Cuny dann aus seiner Verantwortung entlassen, aber auch mit dem Wunsch, daß er weiter am Vereinsleben teilnehmen möge. In seiner Abschiedsrede erläuterte Sebastian Cuny ausführlich seine Gründe und verabschiedete sich mit dem positiven Ausblick ?man trifft sich immer zweimal im Leben?.

Lieber Sebastian, an dieser Stelle fügen wir noch ein öffentliches ?Merci beaucoup? hinzu für Deine langjährige Arbeit im Vorstand, nämlich 2 Jahre als Schriftführer und 8 Jahre als 2. Vorsitzender. Zusammen mit Deinen Eltern, die sich ebenfalls langjährig als Geschäftsführer und 1. Vorsitzende für den Verein engagiert haben, kommt Deine Familie auf insgesamt 28 Dienstjahre. Dieser Rekord ist einmalig in der Vereinsgeschichte! Auch wenn wir es jetzt bedauern: Vielleicht ist rechtzeitiges Aufhören am Ende auch ein Erfolg, wenn dadurch die immer wieder notwendige Auffrischung im Vereinsleben gefördert wird.

Ehrungen:
An Foto: RNZ/Dorn20 anwesende Mitglieder konnte Volker Arras dann die Ehrenurkunden, verbunden mit dem Dank des Vorstandes, für 25 Jahre treue Mitgliedschaft aushändigen. Die Namen weiterer 41 Mitglieder, die aus dem Gründerjahr bis heute dem Verein treu geblieben sind, wurden abschließend noch vorgelesen.
Bild: RNZ/Dorn

Entlastung
Der anschließende Kassenbericht von Udo Lehmann war fast Formsache, denn mit einem ausgeglichenen Kassenstand und nach Prüfung durch die Kassenprüfer war die Entlastung des Vorstands keine Hürde.

Wahlen:
In den nachfolgenden Wahlen, souverän von Dr. Friedrich Boßlet geleitet,  wurden die Wahlvorschläge des Vorstandes jeweils einstimmig und in öffentlicher Wahl bestätigt: Volker Arras bleibt 1. Vorsitzender, zum neuen 2. Vorsitzenden wurde Ralf Weiner gewählt, Udo Lehmann bleibt Kassier und Jochen Schwaar bleibt Schriftführer. Auch den Wahlvorschlägen zum 5-köpfigen Beirat wurde, diesmal ?en bloc? und ohne Gegenstimme, zugestimmt: Neu in den Beirat wurde Dr. Josef Baus gewählt. Die weiteren Mitglieder sind, wie bisher, Ingrid Gängel, Heike Richter-Weiß, Gabriele Schmitz und Wilfried Zippel. Die bisherigen Kassenprüfer Dirk Richter und German Steck, bleiben für ein weiteres Jahr im Amt. Den neuen Amtsträgern gratulieren wir herzlich und wünschen Ihnen viel Erfolg in der Vereinsarbeit.

Die Versammlung nahm einen Antrag, bei den Wahlen grundsätzlich geheim abzustimmen, zur Kenntnis. Der Vorstand wird im laufenden Jahr darüber beraten und über das weitere Vorgehen entscheiden.

Zur 25-jährigen Mitgliedschaft gratulieren wir den folgenden Mitgliedern:
Hannelore Arndt,  Johanna Aschenbach, Renate und Jens Bartsch, Dr. Magret Böhm, Dr. Elisabeth Bohnert, Helga und Dr. Friedrich Boßlet, Irene Cuny, Sebastian Cuny,  Claudia und Prof. Dr. Werner Ebert, Brigitte und Otto Fickel, Helga und Jürgen Fischer, Helge Goos, Werner Gutfleisch, Sibylle und Helmut Haas, Gabriele Haupt, Helene und Dr. Wilfried Henning, Maria del Pilar Hernandez-Schneider, Hartmut Klein, Ingeborg und Günther Klier, Gerdie Koch, Dr. Helga Köhler, Hans-Jürgen Krieger, Jürgen Layer, Ester und Rolf Lentz , Marlene und Jürgen Mehren, Emil Meixner, Eva Mersi, Irmgard Mohr, Dr. Franz Neumann, Gertrud Opfermann, Gisela Reinhard, Ralph Rieger, Peter Riehl, Anni und Emil Roth, Hans-Jörg Rufer, Ingeborg und Dr. Bernhard Scharf , Siegfried Schlüter, Roswitha Schmitt, Harald Schneider, Bärbel und Reinhold Schöffer, Karlheinz Schulz, Horst Schütze, Ralph Schwarz, Bärbel und Heinz Stenger, Angelika Strehlow-Reichardt, Margarete Treibert, Helmut Weber.

60 Jahre/ans: Journée de l'Europe

Der 9. Mai ist der Europatag der Europäischen Union. Vor 60 Jahren, am 9. Mai 1950 unterbreitete der damalige französische Außenminister Robert Schuman seinen Vorschlag für ein Vereintes Europa als unerlässliche Voraussetzung für die Aufrechterhaltung friedlicher Beziehungen. Diese sogenannte ?Schuman-Erklärung" gilt als Grundstein der heutigen Europäischen Union. An diesem Tag finden Veranstaltungen und Festlichkeiten statt, die Europa seinen Bürgern und die Völker der Union einander näher bringen sollen.

Schuman schlug damals vor, die Rohstoffe, die damals Grundvoraussetzung für die militärische Rüstung waren, nämlich Kohle und Stahl, durch ein supranationales europäisches Organ verwalten zu lassen. Die damaligen Staaten waren aufgerufen, auf diese Weise auf nationale Alleingänge zu verzichten, nach einem Krieg, der unzählige wirtschaftliche und moralische Ruinen hinter sich zurückgelassen hatte. 
Deshalb haben die Staats- und Regierungschefs 1985 auf ihrem Gipfeltreffen von Mailand beschlossen, künftig den 9. Mai als Europatag zu feiern.
Für Verwirrung sorgt gelegentlich, daß es zwei Europatage gibt. So ist der 5. Mai der Europatag des Europarates, der an diesem Tag seine Gründung am 5. Mai 1949 feiert. In Deutschland wurde früher nur dieser Tag als Europatag gefeiert.
Der 9. Mai ist zu einem Europäischen Symbol geworden, welches zusammen mit der Flagge, der Hymne und der einheitlichen Währung (Euro) die Einheit der Europäischen Union darstellt. Allerdings ist dieser Tag  in keinem einzigen Mitgliedsland ein richtiger Feiertag, an dem die Arbeit ruht.

In einigen französischen Presseorganen wird seit einiger Zeit diskutiert, den Feiertag 8. Mai, die "Fête de la Victoire", gegen den 9. Mai als vollwertigen Feiertag zu ersetzen. Seit 1953 ist dieser "Sieg" im Zweiten Weltkrieg als gesetzlicher Feiertag per Dekret verankert.

Übrigens: Wegen der Zeitverschiebung war es bei der Besiegelung der Kapitulation in Russland bereits der 9. Mai, der dort bis heute gefeiert wird.

Wie feiert Frankreich den Europatag?

In vielen Regionen und allen großen Städten Frankreichs gab es zum Europatag wieder die verschiedensten Veranstaltungen mit Musik, Tanz oder Ausstellungen, dieses Jahr unter dem besonderen Aspekt des 60. Jahrestages. In Paris gab es im Außenministerium am Quai d?Orsay eine Sonderausstellung  "Europa, dort, wo alles begann..? (Europe, là, où tout à commencé..)

Schüler aus Uzès zu Besuch in Schriesheim

Bericht des Mannheimer Morgen

Nortmeyer für WM-Finale Deutschland-Frankreich
Es ist wieder lieber Besuch aus Frankreich in der Stadt: Nach der Visite von Schriesheimer Schülern in ihrer Partnerstadt Uzès kamen die Franzosen zum Gegenbesuch nach Schriesheim und wurden von Vize-Bürgermeister Siegfried Schlüter im Rathaus offiziell begrüßt.

Begleitet wurden sie von Vertretern der Realschule und des Gymnasiums aus dem Kurpfalz-Bildungszentrum. Dass es für alle Gäste ein aufregendes Erlebnis wird, dafür sorgen Uta Wohlgemuth-Fritz (Kurpfalz-Gymnasium) und Gabriele Ludwig-Krahl (Realschule), auf französischer Seite unterstützt von Florence Vasseur und Chislaine Quema.

Schlüter informiert über die Stadt
Siegfried Schlüter erzählte den französischen Gästen viel Wissenswertes über die Stadt, ihre Geschichte und wie erstaunt er darüber war, dass die Gäste besser über die Einwohnerzahl Schriesheims Bescheid wussten als manch ihrer deutschen Kollegen.
Schlüter erklärte den Gästen auch die Wappen an der Wand des Ratssaales und lud sie schon einmal zur 1250-Jahrfeier Schriesheims im Jahre 2014 ein. Da musste man schon die Finger dazu nehmen, um auszurechnen, dass der Ort im Jahre 764 erstmals urkundlich erwähnt wurde.
Die Zeit ist kurz bemessen und das Besichtigungsprogramm straff durchorganisiert. Es geht zum Heidelberger Schloss, Führungen sind im Schlossgarten, im Innenhof und im Großen Fass geplant, und es gibt auch einen Blick zum Pulverturm. Da die Gastgeber die Führungen selbst geplant haben, werden sie den Gästen die Attraktionen in französischer Sprache näher bringen.

Heidelberger Romantik
Die jugendlichen Gäste werden in die berühmte Heidelberger Romantik eingewiesen. Sie erfahren etwas über Eichendorff und Hölderlin, und auch der Blick in den Studentenkarzer darf dabei nicht fehlen.
Bis kommenden Sonntag werden die Sieben- bis Neuntklässler von ihren Gasteltern betreut. Und diese werden sie nach Speyer ins Technikmuseum einladen.
Matthias Nortmeyer, der Direktor des Kurpfalz-Gymnasiums, sprach auch die Fußball-WM an und zog Parallelen zum Schüleraustausch: "Es ist einfach nur wichtig, dass sich Menschen begegnen." Er würde sich freuen, stünden sich im Finale Deutschland und Frankreich gegenüber. Wer das Finale und damit die WM gewinnen sollte, das sagte er diplomatischerweise aber nicht. greg

Mannheimer Morgen
09. Juni 2010

Bericht in der RNZ (klick=vergrößern)

Vertreterin der Schulen / Preise in Französisch

 Neue Vertreterin der Schulen im Förderkreis

Im Vorstand des Förderkreises ist auch das Kurpfalz-Schulzentrum Schriesheim mit einem Sitz im Beirat "kraft Amtes" vertreten. Vor kurzem wurde hierfür Frau Gabriele Ludwig-Krahl als neue Vertreterin benannt, die wir hiermit offiziell im Vorstand sehr herzlich begrüßen. Wir freuen uns auf die kommende Zusammenarbeit! Ein Dankeschön geht von uns an die bisherige Vertreterin, Frau Uta Wohlgemuth-Fritz!

Schulabschlußpreise 2010 im Fach Französisch

Der frühere "Abiturpreis Französisch" wurde inzwischen erweitert sowohl auf den Französisch-Abschluß an der Kurpfalz-Realschule wie auch auf das Abitur am Heinrich Sigmund Gymnasium. Der Preis ist gebunden an entsprechend gute Leistungen im Abschlußjahr. Die Auszeichnungen in Form eines Buchpreises gingen in diesem Jahr an:

Karoline Leonhardt von der Kurpfalz-Realschule und Tobias Becker vom Heinrich Sigmund Gymnasium.

Wir würden uns freuen, am Ende des neuen Schuljahres wieder Preise im Fach Französisch vergeben zu können!

Gelungenes Fest in der "Taverne d'Uzès" 2010

Die dekorative Ausgestaltung unserer "Taverne d'Uzès" hat sich wieder bewährt. Trotz unserer Randlage in der Heidelberger Straße können wir mit den Besucherzahlen zufrieden sein. Farbenfrohe Stoffe mit Mustern aus der Provence und leuchtend gelbe Tischdecken im Zelt verbreiteten eine warme und gemütliche Atmosphäre. Ein großer Olivenbaum, Stehtische oder auch die Bar am Eingang luden im zentralen Bereich vor dem Zelt zum Verweilen ein: Den Besuchern gefiel?s. Auch unser Coq à la Taverne, das beliebte rotweintrunkene Hähnchen, unsere "Assiette française", der dekorierte Käse-/Wurstteller und die "Soupe du dimanche" am Sonntag, fanden ihre Kundschaft.

Jedes Jahr ist anders, und so war diesmal der Knoblauch am Samstagmittag bereits ausverkauft, während das Traubenkernöl bis Sonntag nachmittag durchhielt, allerdings mit deutlich höherer Anfangsstückzahl.

Man kann immer noch besser werden, einige Ideen kamen schon an, und wir werden für das kommende Jahr daran arbeiten, um unsere Taverne noch attraktiver erscheinen zu lassen. Natürlich freuen wir uns über neue Vorschläge von unseren Mitgliedern!

 Unseren Unterstützern ein herzliches "Merci beaucoup!"

Wieder einmal fanden sich genügend Helfer unter unseren Mitgliedern, sei es beim Auf- und Abbau der Taverne, bei der Einrichtung der Infrastruktur, bei den Vorbereitungen für das Essensangebot und natürlich bei der Bewältigung des laufenden Betriebs in der Küche, bei den Getränken und an der Kasse. Unterstützung kam aber auch von Personen und Unternehmen außerhalb unseres Vereins, und so bedanken wir uns hiermit auch bei Bäckerei HEIß, Fa. SPEICHER, Foto BAUER, Druckerei SAUSE, Karl FORSCHNER, Rechtsanwalt HARTMANN und beim KAFFEHAUS

2010: Eine gelungene Elsassfahrt

Ein Bericht von Jochen Schwaar.

Pünktlich 6 Uhr morgens setzt sich der Bus am Samstag, dem 9. Oktober 2010 mit 34 erwartungsfrohen Teilnehmern vom Festplatz in Schriesheim zur Fahrt Richtung Elsass in Bewegung. Am Steuer sitzt der schon bei vielen Fahrten erprobte ?Werner? und neben ihm und auch nicht zu überhören Petra, die sich rührend um das Wohl der Mitfahrer sorgt. Der Reiseleiter und Organisator der Fahrt, Horst Schütze, gibt einen kurzen Überblick zum Programm der Reise, und es dauert nicht lange, da schüttelt er die erste Überraschung in Gestalt von einem Fläschchen Elsässer Wein....
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Unser Chansonabend mit Agnès RAVAUX und Guillaume GIRAUD

Bilder: 2x RNZ (Kreutzer), 3x Privat.Klick:Bild vergrößern!

Bravo Agnès und Guillaume!

Das war ein Chansonabend, wie er beeindruckender nicht mehr sein konnte. Im fast ausverkauften Saal im Schriesheimer Weingut Majer präsentierten Agnès RAVAUX und Guillaume GIRAUD Chansons der Sängerin Barbara mit hoher Gesangsqualität und einfühlsamer Begleitung auf dem Piano. Das Publikum spürte in den Chansons auch die Nähe zu der großen Sängerin Barbara, der der erste Teil dieses Abends mit einem "Spécial Barbara" gewidmet war. Natürlich waren "Nantes" (Barbaras Abschied von ihrem verstorbenen Vater) und das Duo "La dame brune" (im Original mit Georges Moustaki)  Teile des Programms. Ein gelungenes Wagnis von Agnès Ravaux war das nicht nur in französisch sondern zum ersten Mal von ihr auch in deutsch vorgetragene Lied "Göttingen", das berühmte Lied als ein Beitrag zur deutsch-französischen Verständigung aus dem Jahr 1964. Eine besondere Geschichte rankte sich um das erste, von Guillaume vorgetragene Lied: "L'Orgue de Barbara": Geschrieben von Serge Lama für Barbara, war dies eine Antwort auf das am Schluß gesungene "Kleine" Lied,  "La petite Cantate", welches Barbara ihrer Pianistin im Kabarett "l'Ecluse" in Paris gewidmet hatte. Die Pianistin war bei einem Autounfall gestorben und war die Freundin von Serge Lama.

Auch Guillaume Giraud konnte sich hören lassen, denn im zweiten Teil des Abends, "Autour de la Chanson française" präsentierte er Chansons von Brel, Brassens, Aznavour oder Trenet. Schier unerschöpflich schien das Repertoire, ergänzt natürlich auch von Agnès mit Liedern von Piaf oder Greco.

Es paßte alles zusammen, die Stimmung im Saal von Majers Weingut, die Dekoration, die Beleuchtung, das Publikum, welches sich mitnehmen ließ von sentimentalen bis hin zu lustigen Chansons des vergangenen Jahrhunderts. Ein 3-stündiges Programm, das die Gäste so schnell sicher nicht vergessen werden.

Für die beiden aus Südfrankreich angereisten Künstler war es übrigens der erste Auftritt in Deutschland und das Publikum dankte ganz besonders die in deutsch gehaltenen Ansprachen und Erläuterungen von Agnès - keine Selbstverständlichkeit!

Unser 1. Vorsitzender, Volker Arras, bedankte sich bei den Künstlern mit Weinpräsenten und einem großen Blumenstrauß. Zur Abrundung des Abends gab es noch ein weiteres Chanson von Barbara, "Perlimpinpin", eine Widmung an den "Square des Batignolles", einem Park im 17. Arrondissement in Paris.
Merci AGNÈS - Merci GUILLAUME!

 Zu den Presseberichten RNZ und MM -->>

Der Förderkreis bedankt sich bei Christiane MAJER für ihre Unterstützung und die Bereitstellung ihres Saales. Dies hat uns sehr geholfen und die Durchführung unseres Chansonabends erleichtert.