Bouleturnier 2014 Großsachsachsen-Schriesheim

Mit 19 Schriesheimern gegen 9 Teilnehmer aus Großsachsen waren die Schriesheimer zwar zahlenmäßig überlegen, dennoch verloren sie mit 2:6 das „Hans-Bader-Gedächtnisturnier“ deutlich. Aber die Freude am Spiel auf der Anlage in Großsachsen stand natürlich im Vordergrund. Gespielt wurden 3 Triplettes und 5 Doublettes. Gerne überreichte dann auch unser ehemaliger 1. Vorsitzender Bernhard Schneider den vom Förderkreis Partnerschaft gestifteten Wanderpokal an die siegreiche Mannschaft. Vor 7 Jahren initiierte unser leider verstorbener Boulefreund Hans Bader dieses jährliche Freundschaftsspiel gegen die lizenzierten Spieler aus Großsachsen. Diese Tradition soll auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Dann gilt es, diesen Pokal im Heimspiel nach Schriesheim zu holen. Für die Gastfreundschaft beim TVG Großsachsen bedanken wir uns an dieser Stelle sehr herzlich! Ein Dank geht auch an den „Mannheimer Morgen“ und an die „Rhein Neckar Zeitung“ für die ausführlichen Berichte.

-->Presseartikel zum Bouleturnier zwischen Großsachsen und Schriesheim:

Mathaisemarkt: „1984 – Gründung der Partnerschaft“

Die Pena
Mottowagen
"Gründung der Partnerschaft

Im Rahmen des diesjährigen Festzuges zum Mathaisemarkt feierten wir unsere 30-jährige Städtepartnerschaft unter dem Motto: „1984 – Gründung der Partnerschaft“. Wir stellten das dementsprechend dar als die „Hochzeit im Jahre 1984“ zwischen Uzès und Schriesheim. Die Protagonisten auf unserem Wagen waren das „Hochzeitspaar“ Gérard Bonneau aus Uzès und unsere Geschäftsführerin Claudia Ebert.
Deutscher Liebespfeil trifft französisches Herz, so war es an unserem Mottowagen zu lesen, und, wir hatten es versprochen: Laut wurde es am Ende des Mathaisemarktzuges mit unserer französischen Musikgruppe Pena und allerbestes Wetter kam noch hinzu. In festlicher Kleidung, mit Schärpen geschmückt, immer einige Süßigkeiten, einen „Rouge“ oder französische Fähnchen zur Hand, so zog unser Festwagen mit dem Hochzeitspaar „Claudia und Gérard“  durch die Stadt und begeisterte die Zuschauer. Aber auch ein Fernsehteam vom SWR fühlte sich zu uns hingezogen und führte ein Interview mit unserem „Jubelpaar“ – in deutsch und französisch!

Unser Aufbauteam „Bauen und Dekorieren“ hatte wieder einmal einen sehr schönen Wagen hergerichtet. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Ein weiterer Dank geht aber auch an unsere externen Unterstützer: An die Familie Spieß, die uns den Raum zum Aufbauen bereitstellte, an die Firma Rufer, die uns wieder einen historischen Traktor lieh, und an den Bauhof der Stadt Schriesheim für die Bereitstellung unseres Hochzeitswagens. Wir bedanken uns ebenfalls beim Turnverein Schriesheim, der die Unterkunft für unsere Pena bereit gestellt hatte sowie beim BdS-Schriesheim, dem Restaurant „Perseria“, der Volksbank Schriesheim und beim Festzeltwirt Küffner für ihre finanzielle Unterstützung zur Verpflegung der Pena.

Nicht zuletzt danken wir unseren „ Hochzeitsgästen“, den Teilnehmern an der Fußgruppe, die unsere Süßigkeiten und den "Rouge" an die Zuschauer verteilt haben. Es hat allen viel Spaß gemacht und es war auch mal wieder etwas Werbung für die deutsch-französische Städtepartnerschaft mit Uzès.

Jubiläumsfeier 2014 im Zeichen des europäischen Gedankens.

Wichtiger denn je ist die Aufgabe, weiterhin für die Völkerverständigung zu werben, insbesondere mit Blick auf die Ereignisse in der Ukraine. Entsprechend kam auch die Wichtigkeit der Städtepartnerschaft zwischen Uzès und Schriesheim in den Grußworten zu unserer 30-Jahr Feier von Bürgermeister Hansjörg Höfer und ebenso von unserem Ehrenmitglied, Ehrenbürger Peter Riehl, zum Ausdruck. Unsere 1. Vorsitzende, Claudia Ebert, freute sich, im ausgebuchten Zehntkeller auch die Delegation aus Uzès mit Gérard Bonneau, dem Präsidenten des „Comité de Jumelage“, begrüßen zu dürfen. Auch Karl-Heinz Schulz, Vorsitzender des Verkehrsvereins, war gekommen, um die Glückwünsche seitens der Schriesheimer Vereine zu übermitteln. Dann begann aber auch schon das Ratespiel, präsentiert von Horst  und Alexandre Schütze. In einer „Reise durch Frankreich“ waren von den Gästen 14 Fragen schriftlich zu beantworten. Während der Auswertung der Ergebnisse durch einige Vorstandsmitglieder präsentierte sich die „Mixed Line Dance Group“ – ein erster Höhepunkt des Abends. Danach die große Überraschung des Abends: Bürgermeister Höfer hatte als Einziger alle Fragen richtig beantwortet! Zweite Überraschung: Gegen Irene Cuny und Frau Möbus gewann er deutlich in der Endrunde und damit die Reise nach Uzès! Herr Höfer zögerte nicht lange und verschenkte seine Reise an den Jüngsten im Saal, an Josê Sommer vom Restaurant Perseria.

Unbestritten der Höhepunkt des Abends: Der Chansonnier Robert-Frank Jacobi, der mit seinen deutschen und französischen Chansons die Zuhörer regelrecht mitriß. Europa und die aktuellen Probleme kamen allen in den Sinn: „Sag mir wo die Blumen sind“ konnte nicht deutlicher auf die aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen hinweisen. Aber  natürlich waren auch fröhliche Chansons zu hören. Feierlich wurde es bei dem provençalischen Chanson aus der Gegend von Toulouse „ Se canto, que canto“: Dem Beispiel der Franzosen folgend, erhoben sich alle Zuhörer von ihren Sitzen. Dann kam die Überraschung Nummer drei: Robert-Frank Jacobi kündigte die Verleihung des Deutsch-Französischen Freundschaftspreises an Gérard Bonneau und Horst Schütze an!! (Ort und Zeitpunkt waren aber noch offen). Man hätte dem Elsässer Chansonnier noch unbegrenzt weiter zuhören können, aber mit „Je ne regrette rien“ mußten wir ihn dann doch von der Bühne verabschieden.

Den vielen Helfern, die an dem perfekten Gelingen des Abends beigetragen haben, möchten wir hier ganz ausdrücklich und sehr herzlich danken. Ein extra „Merci“ möchten wir hier an Alexandre richten, der speziell für dieses Fest und zur Unterstützung seines Vaters aus Berlin nach Schriesheim gereist war. Es ist augenscheinlich, daß unsere Helfer und unser Verein insgesamt mit diesem Fest erheblich dazu beigetragen haben, die deutsch-französische Partnerschaft erneut in das Blickfeld der Menschen zu bringen, den europäischen Gedanken zu stärken und „dem Nationalismus keine Chance zu geben“ (siehe Interview im Mannheimer Morgen vom 31.5.14 mit Hansjörg Höfer). Hoffen wir, daß unsere französischen Gäste, die ja außerdem noch ein strammes Besichtigungsprogramm in Mannheim, Heidelberg und Weinheim absoliert haben, in diesem Sinne zuhause als Multiplikator wirken.

Hier finden Sie die Presseberichte der RNZ und des MM.

>> Weitere Berichte in der RNZ

>>Weitere Berichte im Mannheimer Morgen

Buchpreise 2014 in Französisch

Es ist eine unserer prioritären Aktionen: Die Vergabe eines Preises für besondere Leistungen im Fach Französisch in den Abschlußjahrgängen der drei Schriesheimer Schulen. Dieser Preis wird, in Absprache mit dem jeweiligen Fachlehrer und bei entsprechend guten Leistungen, dem bzw. der Jahrgangsbesten im Rahmen der Abschlußfeier überreicht.

Wir freuen uns, in diesem Jahr zwei Preise vergeben zu können und zwar an:
Anne KRAUS vom Kurpfalz-Gymnasium und an Eva HUG von der Kurpfalz-Realschule.
Meilleurs félicitations an die Preisträger!

Juin2014: Comité de Jumelage d'Uzès : vers un partenariat avec une ville anglaise

Gérard Bonneau, Brigitte Lelandais, Muriel Bonneau, Jean-Louis Leprêtre, Claude Pujolas.

Midi Libre, en juin 2014:
L
e comité de jumelage a tenu son assemblée générale lundi 16 juin à la mairie, salon Racine.

 Son président Gérard Bonneau a présenté un rapide compte rendu des activités de l'année écoulé, essentiellement en direction de Schriesheim, avec des échanges scolaires,  une animation (fête à la vallée de l'Eure) et des voyages, notamment pour la fête de Mathaisemarkt.

Le jumelage avec Schriesheim ayant été créé en 1984, il s'agit en 2014 de fêter ce trentième anniversaire en octobre. Brigitte Lelandais, Gérard Bonneau et Jean-Louis Leprêtre ont évoqué les animations qui pourraient être mises en place : dégustation de produits du terroir, visites; musique, soiré festives sur la place aux Herbes avec les Uzétiens... Rien de bien original !

La nouveauté annoncée pour l'année en cours est la création d'un jumelage avec une ville anglaise. Cindy Piette et Eric Redon, conseillers municipaux, sont chargés de la mise en place de ce partenariat.

Le comité de jumelage se donnait alors un nouveau bureau: président, Gérard Bonneau (Conseiller municipal); vice-présidents, Cindy Piette (Conseillère municipale) et Claude Pujolas ; secrétaire, Muriel Bonneau (Conseillère municipale) ; secrétaire-adjointe, Marie-Hélène Neumann ; trésorière, Yvette Meric; trésorier-adjoint, Gilbert Odouard.

Bouleturnier 2014 Großsachsachsen-Schriesheim

Mit 19 Schriesheimern gegen 9 Teilnehmer aus Großsachsen waren die Schriesheimer zwar zahlenmäßig überlegen, dennoch verloren sie mit 2:6 das „Hans-Bader-Gedächtnisturnier“ deutlich. Aber die Freude am Spiel auf der Anlage in Großsachsen stand natürlich im Vordergrund. Gespielt wurden 3 Triplettes und 5 Doublettes. Gerne überreichte dann auch unser ehemaliger 1. Vorsitzender Bernhard Schneider den vom Förderkreis Partnerschaft gestifteten Wanderpokal an die siegreiche Mannschaft. Vor 7 Jahren initiierte unser leider verstorbener Boulefreund Hans Bader dieses jährliche Freundschaftsspiel gegen die lizenzierten Spieler aus Großsachsen. Diese Tradition soll auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Dann gilt es, diesen Pokal im Heimspiel nach Schriesheim zu holen. Für die Gastfreundschaft beim TVG Großsachsen bedanken wir uns an dieser Stelle sehr herzlich! Ein Dank geht auch an den „Mannheimer Morgen“ und an die „Rhein Neckar Zeitung“ für die ausführlichen Berichte.

-->Presseartikel zum Bouleturnier zwischen Großsachsen und Schriesheim:

Taverne d’Uzès im Zeichen der „30“

Ist Ihnen da etwas aufgefallen? Der Verkehrsverein hatte als Motto für den diesjährigen Button die 30-jährige Städtepartnerschaft mit Uzès gewählt. Dafür an dieser Stelle noch ein herzliches „Merci“. Die „30“ ist aber auch die Kennzahl des „Département du Gard“. Dies fiel natürlich unseren französischen Gästen sofort auf und gemeinsam wurde so die doppelte Bedeutung dieser „30“ aufgeklärt. Fast schon Routine: Gérard Bonneau, stellvertretener Bürgermeister und „Président du Comité de Jumelage“, und seine Frau Monique haben nicht die Mühe gescheut, wieder zu unserem Straßenfest zu kommen. Die beiden waren übrigens jetzt zum 4. Mal in diesem Jubiläumsjahr in Schriesheim!

Eindeutige  Höhepunkte in unserer, von vielen Helferinnen und Helfern wieder perfekt aufgebauten und sehr schön geschmückten „Taverne d’Uzès“, waren die „Ambassadrice de la Camargue“, die Sängerin Régine Pascal, und ihre langjährige Freundin aus Nîmes, Carole Doulaud, die uns mit ihrer Tracht aus der Region von Arles begeisterte. Aber „quelle surprise“: Am Sonntag erschien Carole in der noch schöneren „Sonntags-Tracht“: Ein typisches Kostüm der „Arlésiennes“ (der Damen von Arles) in der Aufmachung von 1830, komplett aus Seide, und übrigens ein Erbstück ihrer Urgroßmutter.

Eröffnet wurde unsere Taverne beim Rundgang der „Offiziellen“: Abgeordnete von Bundestag und Landtag, Gemeinderäte, unsere Weinhoheiten und unser Bürgermeister Hansjörg Höfer, wurden zunächst begrüßt von unserer 1. Vorsitzenden Claudia Ebert. Den französischen Teil übernahmen natürlich Régine Pascal, die mit der „Hymne provençal“, LA COUPO SANTO, die Herzen aller gewann, und ihre Freundin Carole Doulaud, die an diesem Samstag ihre ebenfalls beeindruckende „Alltagstracht“ präsentierte.

Das schöne Wetter trug mit dazu bei, daß unsere Taverne ein erfolgreiches Wochenende erlebte, angefangen mit dem „Petit déjeuner“ von Lena und Roland am frühen Samstag, ausverkauftem Knoblauch und Traubenkernöl, einem fast vollständig ausverkauftem Angebot unserer Küche und getragen von vielen Helfern, bis hin zu den Gästen, die sich bei uns im Zelt oder an der Bar wieder einmal sehr wohl fühlten. Gefreut hat uns, daß der „Kulturkreis Schriesheim“ auch dieses Jahr wieder unsere Taverne zum „MAN TRIFFT SICH“ ausgewählt hatte.

„MERCI à toutes et à tous“.
Schließlich geht unser Dank an alle Helferinnen und Helfer für ihren engagierten Einsatz, an Rechtsanwalt Peter Hartmann für seine Unterstützung und die Bereitstellung von Strom und Wasser, an Bernd Molitor, der wieder für den „guten Ton“ sorgte, an die Bäckerinnen der „Tartes“ und an den Talhof, der uns personell und mit dem Fahrzeug ebenfalls eine große Hilfe war.

Finale am Straßenfest-Montag
Noch einmal zu hören war Régine Pascal am Montag im Weindorf. Ihre Chansons handeln „von der Heimat (der Camargue) und von den Menschen“, so erklärte es unser Ehrenvorsitzender Horst Schütze bei seiner Moderation den Zuhörern, und arrangierte spontan ein einmaliges Gesangs-Duett von Régine mit Rudi Kling, der an diesem Tag seine Abschiedsvorstellung hatte.

Montags ist aber auch Boule auf der „Place d’Uzès“ angesagt. So war es keine Frage, am Nachmittag Régine und Carole zu einem deutsch-französischen „Jeu de boule“ einzuladen.

2014:Taverne d'Uzès/Weindorf:Bilder/images

 

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Neujahrsmatinee 2014

Große Bühne für die „Gründungsbürgermeister“

Mit einem doppelten Jubiläum startete Schriesheim in das Jahr 2014: In der nahezu vollbesetzten Mehrzweckhalle feierte die Stadt ihre 1250-jährige urkundliche Erwähnung gemeinsam mit der seit 30 Jahren bestehenden deutsch-französischen Städtepartnerschaft mit Uzès. Dazu hatten wir im Vorfeld mit dem Wirtschaftsförderer, Herrn Filsinger, die Aufgabenteilung und Organisation abgesprochen.
Für unsere „Neujahrsmatinee“ im Anschluß an den Neujahrsempfang der Stadt konnte es keinen besseren (und größeren) Rahmen geben, mit dem wir die „Jumelage“ ein weiteres Mal öffentlichkeitswirksam in Szene setzen konnten, nachdem wir schon letztes Jahr im Zehntkeller einen riesigen Erfolg verbuchen konnten.
Eingeleitet wurde unsere 30-Jahr Feier durch Begrüßungen unseres 1. Vorsitzenden, Dr. Josef BAUS, und durch Gérard BONNEAU, dem Präsidenten des „Comité de Jumelage“ in Uzès. Bonneau, auch schon vor seiner Amtszeit als 1. Vorsitzender aktiv an der Jumelage beteiligt, erinnerte insbesondre an die künstlerischen gemeinsamen Aktionen, nicht zuletzt an die Aufführungen anläßlich des 25-jährigen Jubiläums in Schriesheim und hob hervor: „Es sind viele Freundschaften geschlossen worden, aber für die Zukunft ist es wichtig, die Jugend für die Weiterführung der Partnerschaft zu motivieren“.
Was lag in diesem Jubiläumsjahr näher als die Gründungsbürgermeister, den immer noch amtierenden Jean-Luc CHAPON aus Uzès und den „Ruheständler“ Peter RIEHL, auf die Bühne zu bitten, um 30 Jahre Partnerschaft Revue passieren zu lassen?
Unsere Geschäftsführerin Claudia EBERT hatte dazu etwa 80 Bilder zusammengestellt, die auf zwei großen Leinwänden präsentiert wurden. Und: Wer hätte es besser gekonnt als unser Ehrenvorsitzender Horst SCHÜTZE, mit einer gelungenen Moderation die beiden Bürgermeister durch vergangene Zeiten zu führen? Erinnerungen wurden wach, sowohl lustige wie aber auch nachdenkliche. Eines machten die Bilder aber auch deutlich: Es ist eine, über die Zeit kontinuierlich gelebte Partnerschaft, die nicht nur von Jubiläen geprägt war, sondern auch durch unsere Kulturfahrten und Jahresfahrten, Radtouren nach Uzès, Ausstellungen, musikalische Aufführungen, Schüleraustausche und durch viele Besuche unserer französischen Freunde an den Festen in Schriesheim, lebendig bleibt.
Zum Ende dieser Bilderschau mußte Jean-Luc Chapon übrigens zugeben, daß seine Deutschkenntnisse nur geringfügig erweitert wurden, erkennbar in dem um zwei Wörter längeren Satz: „Das Gras ist IMMER NOCH grün“. Peter Riehl dagegen, durch mehrere Urlaubsaufenthalte in Uzès geschult, verlaß seine Wünsche zum Neuen Jahr in französisch, Chapeau!
Ein „Grand merci“ geht übrigens an Alexandre, der auf der Bühne als Dolmetscher fungierte und sehr genau aufpaßte, daß sein Vater Horst sich ebenfalls an sinngenaue Übersetzungen hielt.
Überhaupt: Auch der Neujahrsempfang im ersten Teil der Feier war mit geprägt vom Element der deutsch-französischen Beziehung, sowohl in der Ansprache von Bürgermeister Hansjörg HÖFER wie auch durch die Grußworte von Bürgermeister Jean-Luc Chapon. Hier haben wir einem weiteren Freund zu danken, nämlich Jean-Louis LEPRÊTRE, Beiratsmitglied im „Comité de Jumelage“ von Uzès, der ebenfalls mit seinen hervorragenden Deutschkenntnissen zur „deutsch-französischen Verständigung“ beitrug.
Hoch anzuerkennen und sehr gefreut hat uns auch, daß Noël CHAPON und Monique BONNEAU ihre Ehemänner auf der fast 900 km langen Reise begleitet haben.
Viele Gäste des Neujahrsempfangs haben erfreulicherweise unsere „Matinee am Nachmittag“ verfolgt, nach einer kleinen Stärkung aus dem Angebot vom Cateringservice Karl Forschner und musikalisch begleitet von den Heidelberg Jazzmen. Es war eine gute Entscheidung, beide Veranstaltungen zusammenzulegen. Am Ende ziehen wir auch eine positive Bilanz in Bezug auf die Zusammenarbeit mit den beteiligten Mitarbeitern der Stadtverwaltung und insbesondere auf die, von der Stadt organisierte, technische Zuarbeit für Bild und Ton von Bernd Molitor. Schlußendlich geht ein „Grand merci“ auch an unsere Helfer, die sowohl bei der Dekoration für fast 900 Plätze mitgewirkt haben wie auch mit den flaschenbestückten Getränkewagen die Gäste mit „flüssiger Nahrung“ versorgt haben.

Mathaisemarkt: „1984 – Gründung der Partnerschaft“

Die Pena
Mottowagen
"Gründung der Partnerschaft

Im Rahmen des diesjährigen Festzuges zum Mathaisemarkt feierten wir unsere 30-jährige Städtepartnerschaft unter dem Motto: „1984 – Gründung der Partnerschaft“. Wir stellten das dementsprechend dar als die „Hochzeit im Jahre 1984“ zwischen Uzès und Schriesheim. Die Protagonisten auf unserem Wagen waren das „Hochzeitspaar“ Gérard Bonneau aus Uzès und unsere Geschäftsführerin Claudia Ebert.
Deutscher Liebespfeil trifft französisches Herz, so war es an unserem Mottowagen zu lesen, und, wir hatten es versprochen: Laut wurde es am Ende des Mathaisemarktzuges mit unserer französischen Musikgruppe Pena und allerbestes Wetter kam noch hinzu. In festlicher Kleidung, mit Schärpen geschmückt, immer einige Süßigkeiten, einen „Rouge“ oder französische Fähnchen zur Hand, so zog unser Festwagen mit dem Hochzeitspaar „Claudia und Gérard“  durch die Stadt und begeisterte die Zuschauer. Aber auch ein Fernsehteam vom SWR fühlte sich zu uns hingezogen und führte ein Interview mit unserem „Jubelpaar“ – in deutsch und französisch!

Unser Aufbauteam „Bauen und Dekorieren“ hatte wieder einmal einen sehr schönen Wagen hergerichtet. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Ein weiterer Dank geht aber auch an unsere externen Unterstützer: An die Familie Spieß, die uns den Raum zum Aufbauen bereitstellte, an die Firma Rufer, die uns wieder einen historischen Traktor lieh, und an den Bauhof der Stadt Schriesheim für die Bereitstellung unseres Hochzeitswagens. Wir bedanken uns ebenfalls beim Turnverein Schriesheim, der die Unterkunft für unsere Pena bereit gestellt hatte sowie beim BdS-Schriesheim, dem Restaurant „Perseria“, der Volksbank Schriesheim und beim Festzeltwirt Küffner für ihre finanzielle Unterstützung zur Verpflegung der Pena.

Nicht zuletzt danken wir unseren „ Hochzeitsgästen“, den Teilnehmern an der Fußgruppe, die unsere Süßigkeiten und den "Rouge" an die Zuschauer verteilt haben. Es hat allen viel Spaß gemacht und es war auch mal wieder etwas Werbung für die deutsch-französische Städtepartnerschaft mit Uzès.

Verdienstmedaille für Claudia Ebert

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Ehrungen für verdiente Persönlichkeiten erhielt unsere Geschäftsführerin Claudia Ebert „In Würdigung ihrer herausragenden Verdienste für den Förderkreis Partnerschaft Schriesheim-Uzès“  die Verdienstmedaille der Stadt Schriesheim“, die ihr von Bürgermeister Hansjörg Höfer feierlich überreicht wurde. „Claudia Ebert, seit 1994 Geschäftsführerin im Förderkreis und seit 1989 Leiterin der Kulturfahrten nach Frankreich bzw. Uzès, ist eine wichtige Trägerin der Partnerschaft“, so die Kernaussage in der Laudatio von Herrn Höfer. Für Claudia Ebert war wichtig, daß die Vertiefung  der Freundschaft der Sinn der Partnerschaft sei. 

Jahreshauptversammlung 2014

Bei der diesjährigen Hauptversammlung konnte unser 1. kommissarischer Vorsitzender Dr. Josef Baus 63 Mitglieder begrüßen, darunter BM Hansjörg Höfer, die Gemeinderäte Gisela Reinhard, Sebastian Cuny, Karl-Heinz Schulz und Rainer Dellbrügge, Kreisrat Hans-Jürgen Krieger, unseren Ehrenvorsitzenden Horst Schütze, unser Ehrenmitglied Irene Cuny sowie die Pressevertreterinnen des „Mannheimer Morgen“ und der „Rhein-Neckar-Zeitung“.
Jahresbericht
Nach einer Schweigeminute zu Ehren der verstorbenen Mitglieder berichtete Baus zunächst von den Aktivitäten des Jahres 2013 ein. Dies waren die Neujahrsmatinee („50 Jahre Elysée-Vertrag“), Mathaisemarkt-Festzug („Grenzenloses Denken“), VHS-Vortrag „Picardie“, Kulturfahrt und die Unterstützung des Arbeitsbesuches  der Schriesheimer Verwaltung in Uzès. Sehr bedauert wurde der plötzliche Rücktritt des damaligen 1. Vorsitzenden Bernhard Schneider. Dankenswerterweise erklärte sich Josef Baus bereit, bis zur nächsten Wahl den Vorsitz kommissarisch zu übernehmen. Er erklärte aber auch, für eine erneute Wahl nicht zur Verfügung zu stehen. Unter seiner Regie liefen dann die weiteren Veranstaltungen „Taverne d’Uzès“ (bereits vorbereitet von Bernhard Schneider), die Jahresfahrt und der Nikolausstammtisch. Erfolgreich stellte sich auch die Boulegruppe dar, nicht nur mit den Montagsspielen, einem „Boulegrill“ sowie einer Elsaß-Fahrt, sondern auch mit insgesamt 3 Ferienspielen für Kinder. Dies war unserem Hans Bader zu verdanken, der sich hier, insbesondere für das „Kinderboule“, mit viel Engagement eingesetzt hatte und nun, für uns unfaßbar, so plötzlich verstorben ist. Die Versammlung erinnerte sich noch einmal mit Dankbarkeit an ihn.
Das Jahr 2014 begann mit einer „Jubiläumsmatinée“, die gemeinsam von der Stadt Schriesheim und dem Förderkreis veranstaltet wurde. Anlaß war die 1250-Jahr-Feier der Stadt und die 30-jährige Städtepartnerschaft mit Uzès. Neben regionaler politischer Präsenz waren auch BM Chapon und der Präsident des „Comité de Jumelage“, Gérard Bonneau, extra hierzu angereist. Es folgte, in Kooperation mit dem Förderkreis, ein VHS-Vortrag „Martinique“ und eine Ehrung seitens der Stadt für unsere Geschäftsführerin Claudia Ebert für besondere Verdienste im Vereinsleben. Letzter Höhepunkt war dann der Festzug zum Mathaisemarkt, an dem wir mit dem Motto „1984 – Gründung der Partnerschaft“, verstärkt durch die Pena aus Uzès.
Ausblick 2014
Zunächst steht das Anboulen am 7. April auf dem Programm. Das nächste größere Ereignis wird die 30-Jahr-Feier am 31. Mai im Zehntkeller sein, zu der auch – hoffentlich – Teilnehmer aus Uzès anreisen werden. Zu diesem Fest werden entsprechende Einladungen verschickt, natürlich u.a. an sämtliche Mitglieder. Die 10-tägige Kulturfahrt unter der Leitung von Claudia Ebert ist ausgebucht und führt über Burgund, Carcassonne nach Uzès. Wir werden auch wieder ein „Kinder-Boule“ (Ferienspiele) durchführen, das Josef Baus organisieren will. Die „Taverne d’Uzès“ steht ebenfalls auf der Agenda sowie eine „Jubiläumsfahrt“ nach Uzès unter Leitung von Josef Baus vom 1. bis 5. Oktober. Das Programm wurde bereits veröffentlicht und findet sich auch auf unserer Homepage.  Am 20. Oktober ist „Abboulen“ angesagt und am 4. Dezember gibt es abschließend für 2014 den „Nikolausstammtisch“, übrigens zum letzten Mal im Hotel „Zur Pfalz“!
Zum Schüleraustausch berichtete der 2. Vorsitzende Ralf Weiner, daß zwar mehrere Gespräche mit dem Kurpfalz-Gymnasium stattgefunden hatten, daß aber zu Zeit überhaupt kein reales Interesse an einer Wiederbelebung des Austauschprogramms vorhanden sei. Dies zeige sich auch daran, daß der „Vertreter der Schulen“ im Beirat des Förderkreises der Einladung zur Mitgliederversammlung nicht gefolgt sei.
Josef Baus bestätigte, nicht weiter als Vorsitzender zur Verfügung zu stehen, jedoch würde er die Leitung  der Jahresfahrt beibehalten. Abschließend überreichte er den beiden Vertreterinnen der Presse, RNZ und MM, ein Präsent als Dankeschön für ihre stets gute und umfangreiche Berichterstattung.
Im Gegenzug erhielt Josef Baus ein Präsent als Dank für seinen Einsatz. Gleichermaßen gab es Präsente für das ausscheidende Beiratsmitglied Wilfried Zippel, unsere ehemalige Schriftführerin Ingrid Gängel und unseren ehemaligen 1. Vorsitzenden Bernhard Schneider, der leider verhindert war.

Ehrungen.
Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Renate Moch, Friedrich Schneider, Annemarie und Wolfgang Czapla, Karin und Dr. Wolfgang Runge, und Peter Krause. Wir bedanken uns bei ihnen für die treue Mitgliedschaft!

Kassenbericht / Wahlen / Verschiedenes
Kassenwart Udo Lehmann erläuterte die wesentlichen finanziellen Vorgänge, die zu Ende des Jahres 2013 ein Plus von etwa eintausend Euro erbrachten, also Mittel, die im Jubiläumsjahr 2014 gut gebraucht werden. Der Mitgliederstand in 2013 blieb unverändert bei 278 Mitgliedern.  Die Kassenprüfer Lisa Zier und Volker Schwarz bescheinigten eine ausgezeichnete Kassenführung, so daß die einstimmige Entlastung des Vorstands nur noch Formsache war.
Im Vorfeld hatte sich Hans-Jürgen Krieger bereit erklärt, die Wahlen zu leiten. Alle Wahlgänge erfolgten in offener Abstimmung. Neue 1. Vorsitzende wurde die bisherige Geschäftsführerin Claudia Ebert. Wiedergewählt als Kassenwart wurde Udo Lehmann. Neue Schriftführerin wurde die bisherige Beirätin Dr. Ursula Renner. Der neue Beirat setzt sich jetzt wie folgt zusammen: Heike Richter-Weiß (wiedergewählt), Magdalena Bader (neu), Jürgen Koblischke (neu), Nina Marouzé (neu) und Julia Sauer (neu). Alle Kandidaten wurden ohne Gegenstimmen gewählt. In einer Nachwahl wurde Doris Miech, bisher Beirätin, in das frei gewordene der Geschäftsführerin gewählt, jedoch nur für 1 Jahr. Ebenfalls einstimmig gewählt als Kassenprüfer wurden wiederum Lisa Zier und Volker Schwarz.

Im Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ regte Sebastian Cuny einen Versuch an, die Grundschulen in ein Austauschprogramm einzubeziehen. Es gibt bereits viele positive Beispiele und daher sei es diese Mühe wert, im Hinblick darauf, vielleicht doch erneut Interesse bei der Jugend für die deutsch-französche Partnerschaft zu wecken. Der Vorstand versprach, diesen Vorschlag kurzfristig anzugehen.Damit konnte die neue Vorsitzende Claudia Ebert die Versammlung schließen.

Jubiläumsfeier im Zeichen des europäischen Gedankens.

Wichtiger denn je ist die Aufgabe, weiterhin für die Völkerverständigung zu werben, insbesondere mit Blick auf die Ereignisse in der Ukraine. Entsprechend kam auch die Wichtigkeit der Städtepartnerschaft zwischen Uzès und Schriesheim in den Grußworten zu unserer 30-Jahr Feier von Bürgermeister Hansjörg Höfer und ebenso von unserem Ehrenmitglied, Ehrenbürger Peter Riehl, zum Ausdruck. Unsere 1. Vorsitzende, Claudia Ebert, freute sich, im ausgebuchten Zehntkeller auch die Delegation aus Uzès mit Gérard Bonneau, dem Präsidenten des „Comité de Jumelage“, begrüßen zu dürfen. Auch Karl-Heinz Schulz, Vorsitzender des Verkehrsvereins, war gekommen, um die Glückwünsche seitens der Schriesheimer Vereine zu übermitteln. Dann begann aber auch schon das Ratespiel, präsentiert von Horst  und Alexandre Schütze. In einer „Reise durch Frankreich“ waren von den Gästen 14 Fragen schriftlich zu beantworten. Während der Auswertung der Ergebnisse durch einige Vorstandsmitglieder präsentierte sich die „Mixed Line Dance Group“ – ein erster Höhepunkt des Abends. Danach die große Überraschung des Abends: Bürgermeister Höfer hatte als Einziger alle Fragen richtig beantwortet! Zweite Überraschung: Gegen Irene Cuny und Frau Möbus gewann er deutlich in der Endrunde und damit die Reise nach Uzès! Herr Höfer zögerte nicht lange und verschenkte seine Reise an den Jüngsten im Saal, an Josê Sommer vom Restaurant Perseria.

Unbestritten der Höhepunkt des Abends: Der Chansonnier Robert-Frank Jacobi, der mit seinen deutschen und französischen Chansons die Zuhörer regelrecht mitriß. Europa und die aktuellen Probleme kamen allen in den Sinn: „Sag mir wo die Blumen sind“ konnte nicht deutlicher auf die aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen hinweisen. Aber  natürlich waren auch fröhliche Chansons zu hören. Feierlich wurde es bei dem provençalischen Chanson aus der Gegend von Toulouse „ Se canto, que canto“: Dem Beispiel der Franzosen folgend, erhoben sich alle Zuhörer von ihren Sitzen. Dann kam die Überraschung Nummer drei: Robert-Frank Jacobi kündigte die Verleihung des Deutsch-Französischen Freundschaftspreises an Gérard Bonneau und Horst Schütze an!! (Ort und Zeitpunkt waren aber noch offen). Man hätte dem Elsässer Chansonnier noch unbegrenzt weiter zuhören können, aber mit „Je ne regrette rien“ mußten wir ihn dann doch von der Bühne verabschieden.

Den vielen Helfern, die an dem perfekten Gelingen des Abends beigetragen haben, möchten wir hier ganz ausdrücklich und sehr herzlich danken. Ein extra „Merci“ möchten wir hier an Alexandre richten, der speziell für dieses Fest und zur Unterstützung seines Vaters aus Berlin nach Schriesheim gereist war. Es ist augenscheinlich, daß unsere Helfer und unser Verein insgesamt mit diesem Fest erheblich dazu beigetragen haben, die deutsch-französische Partnerschaft erneut in das Blickfeld der Menschen zu bringen, den europäischen Gedanken zu stärken und „dem Nationalismus keine Chance zu geben“ (siehe Interview im Mannheimer Morgen vom 31.5.14 mit Hansjörg Höfer). Hoffen wir, daß unsere französischen Gäste, die ja außerdem noch ein strammes Besichtigungsprogramm in Mannheim, Heidelberg und Weinheim absoliert haben, in diesem Sinne zuhause als Multiplikator wirken.

Hier finden Sie die Presseberichte der RNZ und des MM.

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Buchpreise 2014 in Französisch

Es ist eine unserer prioritären Aktionen: Die Vergabe eines Preises für besondere Leistungen im Fach Französisch in den Abschlußjahrgängen der drei Schriesheimer Schulen. Dieser Preis wird, in Absprache mit dem jeweiligen Fachlehrer und bei entsprechend guten Leistungen, dem bzw. der Jahrgangsbesten im Rahmen der Abschlußfeier überreicht.

Wir freuen uns, in diesem Jahr zwei Preise vergeben zu können und zwar an:
Anne KRAUS vom Kurpfalz-Gymnasium und an Eva HUG von der Kurpfalz-Realschule.
Meilleurs félicitations an die Preisträger!

2014:Taverne d'Uzès/Weindorf:Bilder/images

 

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Taverne d’Uzès im Zeichen der „30“

Ist Ihnen da etwas aufgefallen? Der Verkehrsverein hatte als Motto für den diesjährigen Button die 30-jährige Städtepartnerschaft mit Uzès gewählt. Dafür an dieser Stelle noch ein herzliches „Merci“. Die „30“ ist aber auch die Kennzahl des „Département du Gard“. Dies fiel natürlich unseren französischen Gästen sofort auf und gemeinsam wurde so die doppelte Bedeutung dieser „30“ aufgeklärt. Fast schon Routine: Gérard Bonneau, stellvertretener Bürgermeister und „Président du Comité de Jumelage“, und seine Frau Monique haben nicht die Mühe gescheut, wieder zu unserem Straßenfest zu kommen. Die beiden waren übrigens jetzt zum 4. Mal in diesem Jubiläumsjahr in Schriesheim!

Eindeutige  Höhepunkte in unserer, von vielen Helferinnen und Helfern wieder perfekt aufgebauten und sehr schön geschmückten „Taverne d’Uzès“, waren die „Ambassadrice de la Camargue“, die Sängerin Régine Pascal, und ihre langjährige Freundin aus Nîmes, Carole Doulaud, die uns mit ihrer Tracht aus der Region von Arles begeisterte. Aber „quelle surprise“: Am Sonntag erschien Carole in der noch schöneren „Sonntags-Tracht“: Ein typisches Kostüm der „Arlésiennes“ (der Damen von Arles) in der Aufmachung von 1830, komplett aus Seide, und übrigens ein Erbstück ihrer Urgroßmutter.

Eröffnet wurde unsere Taverne beim Rundgang der „Offiziellen“: Abgeordnete von Bundestag und Landtag, Gemeinderäte, unsere Weinhoheiten und unser Bürgermeister Hansjörg Höfer, wurden zunächst begrüßt von unserer 1. Vorsitzenden Claudia Ebert. Den französischen Teil übernahmen natürlich Régine Pascal, die mit der „Hymne provençal“, LA COUPO SANTO, die Herzen aller gewann, und ihre Freundin Carole Doulaud, die an diesem Samstag ihre ebenfalls beeindruckende „Alltagstracht“ präsentierte.

Das schöne Wetter trug mit dazu bei, daß unsere Taverne ein erfolgreiches Wochenende erlebte, angefangen mit dem „Petit déjeuner“ von Lena und Roland am frühen Samstag, ausverkauftem Knoblauch und Traubenkernöl, einem fast vollständig ausverkauftem Angebot unserer Küche und getragen von vielen Helfern, bis hin zu den Gästen, die sich bei uns im Zelt oder an der Bar wieder einmal sehr wohl fühlten. Gefreut hat uns, daß der „Kulturkreis Schriesheim“ auch dieses Jahr wieder unsere Taverne zum „MAN TRIFFT SICH“ ausgewählt hatte.

„MERCI à toutes et à tous“.
Schließlich geht unser Dank an alle Helferinnen und Helfer für ihren engagierten Einsatz, an Rechtsanwalt Peter Hartmann für seine Unterstützung und die Bereitstellung von Strom und Wasser, an Bernd Molitor, der wieder für den „guten Ton“ sorgte, an die Bäckerinnen der „Tartes“ und an den Talhof, der uns personell und mit dem Fahrzeug ebenfalls eine große Hilfe war.

Finale am Straßenfest-Montag
Noch einmal zu hören war Régine Pascal am Montag im Weindorf. Ihre Chansons handeln „von der Heimat (der Camargue) und von den Menschen“, so erklärte es unser Ehrenvorsitzender Horst Schütze bei seiner Moderation den Zuhörern, und arrangierte spontan ein einmaliges Gesangs-Duett von Régine mit Rudi Kling, der an diesem Tag seine Abschiedsvorstellung hatte.

Montags ist aber auch Boule auf der „Place d’Uzès“ angesagt. So war es keine Frage, am Nachmittag Régine und Carole zu einem deutsch-französischen „Jeu de boule“ einzuladen.

Chansonabend mit Barbara Zechel

Est-ce-qu'il-y-a des Français ici?“ Keiner der Zuhörer meldete sich in Majer's ausverkaufter Weinscheuer auf die Frage von Barbara Zechel, aber es waren doch etliche gekommen, die französisch verstanden! Also, es war so gut ( „C'est si bon“), einmal wieder eine Tour durch die französischen Chansons zu genießen. Doch ehe es zu den Klassikern ging, waren es Zechel und ihrem Begleiter auf dem Piano, Christian Maurer, ein Anliegen, das vielleicht weniger bekannte Lied „Le Déserteur“ von Boris Vian vorzutragen. Hier handelt es sich um den Brief eines Wehrpflichtigen an den Präsidenten, in dem er erklärt, warum er nicht in den Krieg ziehen wird. Schnell wurden aber anschließend die Gedanken in Richtung Völkerverständigung gelenkt: Die deutsch-französische Freundschaft ist heute eine Normalität und ein beeindruckender Baustein dazu ist das Chanson „Göttingen“, komponiert im Jahre 1964 von der in Frankreich hoch verehrten Barbara. Dieses Lied durfte an diesem Abend nicht fehlen.

Die Sängerin Barbara zu interpretieren ist nicht leicht, dagegen waren die Chansons von Edith Piaf sozusagen „maßgeschneidert“ für die Mannheimerin Zechel. Sie hat eine kraftvolle und klare Stimme und eine sehr deutliche Sprache, so dass jedes Wort zu verstehen war. „La vie en rose/Das Leben in Rosa“, „Milord“ oder „Je ne regrette rien“/Ich bedaure nichts“ begeisterten die Zuhörer. Mit der „Hymne à l'amour/Hymne auf die Liebe“ ist auf immer der tragische Auftritt von Edith Piaf in New York verbunden. Ihr Freund, der Boxer Marcel Cerdan, den sie über alles liebte und dem dieses Chanson gewidmet war, hatte kurz entschlossen seine Reise zu ihr nach New York vom Schiff auf das Flugzeug umgebucht und war auf dem Weg dorthin tödlich verunglückt. Piaf trat dennoch auf, aber nach dem Vortrag der „Hymne“ brach sie zusammen.

Mit Übersetzungen verstand es Barbara Zechel, den Zuhörern die Inhalte einiger Chansons näher zu bringen. Über Interpreten wie Jaques Brel („Amsterdam“), Charles Trenet („La mer“) oder Yves Montand („Les feuilles mortes“) spannte sich der Bogen dann weiter nach Paris mit Chansons wie „Sous le ciel de Paris“, „Saint-Germain-des-Prés“, oder „Aux Champs Elysées“, bei dem das Publikum sich sogar traute, die Sängerin zu begleiten!

Mit Blumen und Wein bedankten sich unsere Vorstände Claudia Ebert und Ralf Weiner bei den Interpreten, die sich gerne mit zwei Zugaben beim Publikum bedankten.

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