Ferienspiele 2015

Das Boulespiel ist gut gegen Rheuma und alle möglichen anderen Leiden, und es ist für Menschen aller Altersstufen geeignet, vom Kind bis zum Greis.

Francois Rabelais (Schriftsteller und Humanist)

 Dieses Zitat durften am Freitag, 14. August 2015 wieder einmal die Jüngsten unter Beweis stellen, als sich 22 Kinder zum Bouilespielen auf dem „Place d’Uzès“ trafen. Wie Magdalena Bader berichtete, waren die Kinder mit Feuereifer bei der Sache. Es wurden mehrere Gruppen gebildet, die sich nach Tieren benennen durften, so spielten z. B. die Eichhörnchen gegen die Wildschweine. Und wie bei den Großen flogen auch hier die Kugeln, wobei es den Kids besonders Spaß machte, gegnerische Kugeln wegzuschießen. Natürlich wurde zum Schluss auch immer fleißig gemessen, um herauszufinden, welche Kugel am dichtesten beim „Schweinchen“ liegt. In den Pausen gab es Laugenstangen und Apfelschorle, als Stärkung für die nächsten Runden. Doch nicht nur die Kids hatten viel Freude beim Spielen, auch den zahlreichen Helfern, alles selbst aktive Boulespieler, machte es sichtlich Spaß sie anzuleiten und die Gruppen anzufeuern.

Vielen Dank noch einmal an alle Helfer für das große Engagement und die Unterstützung aus den Reihen der Boulespieler.

Nikolausstammtisch

Am vergangenen Donnerstag war es wieder so weit. Wir haben uns zu unserem traditionellen Nikolausstammtisch getroffen. Es war wieder einmal ein geselliges Beisammensein, bei dem unsere 1. Vorsitzende, Claudia Ebert, gleich zu Beginn unsere neuen Mitglieder begrüßte. Danach gab Sie uns einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr um dann den Blick wieder nach vorne zu richten, auf unsere bevorstehenden Aktivitäten. Dann ging es langsam zum gemütlichen Teil über. Dazu gehörten ein Weihnachtsrätsel und einige Beiträge zum Thema Weihnachten von einzelnen Mitgliedern. Alles in Allem war es ein gelungener Abend.

Straßenfest 2015

Nach dem die Lebensmittelkontrolleurin des Rhein-Neckar-Kreises, Yvonne Splettstößer, ihren Rundgang gemacht hatte - und lediglich kleine Mängel an der "gemieteten" Spülmaschine beanstandete - konnten alle wieder tief durchatmen. Und dann konnte auch in der Taverne d'Uzès wurde wieder kräftig gefeiert werden. Bei französischem "Rouge", Sekt und Pastis sowie leckeren Quiches und Tartes traf man sich zum Plaudern aber auch zum Singen. Denn für gute Stimmung sorgte auch in diesem Jahr wieder Régine Pascal mit französischen Chansons, die vor allem von ihrer Heimat der Camargue und den Traditionen erzählen. Régine versteht sich als Botschafterin ihrer Heimat, was sie mit ihren Liedern zum Ausdruck bringt. Sie beeindruckt uns immer wieder durch ihre kraftvolle Stimme, ihre Ausstrahlung und ihr Temperament. Besonders eindrucksvoll zeigte sie dies bei ihrem Auftritt am Sonntag-Nachmittag auf der Bühne am Stadtbrunnen, bei dem sie zum Abschluss ein von ihr komponiertes Lied mit dem Titel „Fête Vôtive“ präsentierte. Neben diesem Gastauftritt sang Régine auch drei Mal im Weindorf, wo sie am Montag zum Abschied noch einmal mit Rudi Kling, verstärkt durch ihre Jugendfreundin und unsere 1. Vorsitzende Claudia Ebert, "La Messe Sevillane" mit dem Berühmten "olé - olé - olé - olé" zum Besten gab.

 

Vielen Dank noch einmal an die zahleichen Besucher unserer Taverne d’Uzès und natürlich an die vielen fleißigen Helfer, ohne die wir dieses Fest nicht hätten schultern können.

Mathaisemarkt 2015 - Feuer und Flamme für Uzès

Mit diesem Motto zogen wir im Festzug am ersten Sonntag des Mathaisemarktes durch die sonnigen Straßen von Schriesheim, gemeinsam mit der Feuerwehr Schriesheim und fünf „Sapeurs-Pompiers“ aus Uzés, die darauf „brannten“, ihre deutschen Kolleginnen und Kollegen kennen zu lernen. Nach diesem Wochenende zeichnet sich tatsächlich eine neue partnerschaftliche und “feurige“ Verbindung ab. Gleich am ersten Abend nach ihrer Ankunft in Schriesheim durften die pompiers aus dem “Gard“ den Übungs-Einsatz der Schriesheimer Feuerwehr in der „Wagenburg“ der Aussteller des Mathaisemarktes mit verfolgen. Im Gegenzug wurden die Schriesheimer Kameraden jetzt zum Barbarafest nach Uzès eingeladen, das die Feuerwehr in Uzès am 28. November feiert.

Zurück zum Festzug: Unser Wagen, gezogen von einem Traktor der Fa. Rufer, konstruiert und aufgebaut vom bewährten Team Jochen Schwaar und Wolfgang Steck, war wieder einmal ein „Hingucker“. Wunderbar geschmückt von unserem Deko-Team und ausgerüstet mit „vin rouge“, Knoblauch, Fähnchen in den französischen und deutschen Nationalfarben und Leckereien aus einer bekannten Fabrik in Uzès. Letztere hatten unsere treuen „Amis d'Uzès“ mitgebracht, denen die fast 900 km nicht zu weit waren, obwohl ein äußerst heftiger Mistral im südlichen Teil ihnen den Weg in den Norden sehr erschwert hatte. Um so mehr genossen Gérard Bonneau mit Monique, Dezy, 2x Yvette und Gilbert das Flair des ersten Frühlingsfestes an der Bergstraße. Es hat allen viel Spaß gemacht und die trinkfreudigen Zuschauer haben es wieder einmal geschafft, unseren „vin rouge“ leer zu trinken! Allen, die mitgemacht und geholfen haben, sagen wir ganz herzlichen Dank!

Pétanque gehört zum Programm

Unsere „Place d'Uzès“ war glücklicherweise ausreichend getrocknet und das sonnige Wetter lud zum französischen Nationalsport ein. So wurde am Samstag spontan ein kleines deutsch-französisches Spiel mit Eisenkugeln verabredet, eingerahmt von Kirmesmusik und den Flaggen vor dem Rathaus.

Mathaisemarkt 2015 - Die Bilder/Les images

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Jahreshauptversammlung 2015

Jahreshauptversammlung 2015

Die Jahreshauptversammlung 2015, erstmals in den „Weinstuben Hauser“, leitete diesmal der 2. Vorsitzende Ralf Weiner, in Vertretung der erkrankten 1. Vorsitzenden, Claudia Ebert. Er begrüßte die anwesenden Gemeinderäte, die Pressevertreterinnen der Rhein Neckar Zeitung und des Mannheimer Morgen, den Ehrenvorsitzenden Horst Schütze und Ehrenmitglied Irene Cuny, sowie insgesamt 50 anwesende Mitglieder.

Jahresbericht
Nach einer Schweigeminute zu Ehren der verstorbenen Mitglieder berichtete Weiner zunächst von den Aktivitäten des Jubiläumsjahres 2014. Dies waren die Neujahrsmatinee, die als gemeinsame Veranstaltung mit der Stadt Schriesheim (30 Jahre Jumelage und 1250-jähriges Stadtjubiläum) in der Mehrzweckhalle gefeiert wurde. Im Jahresprogramm folgten der Mathaisemarkt, wieder mit der Pena aus Uzès, die Jubiläumsfeier im Zehntkeller mit einer Delegation aus Uzès, die Kulturfahrt in das Burgund, das Straßenfest mit der Sängerin Régine Pascal, die Jubiläumsfahrt nach Uzès im Oktober und der ausverkaufte Chansonabend mit Barbara Zechel. Zum Abschluss dieses Jubiläumsjahres der Stadt Schriesheim war der Förderkreis noch einmal präsent am 30. November auf dem Schulhof mit einem „Glühweinstand“. Erfreulich war auch die gute Beteiligung an einem sehr stimmungsvollen Nikolausstammtisch. Die Boulegruppe veranstaltete 2014 ein Hans-Bader-Gedächtnisturnier gegen Großsachsen. Kinderboulen wurde für je 25 Kinder 2 Mal mit großem Erfolg durchgeführt. Der schon traditionelle Grillabend war gut besucht.

Die Neujahrsmatinee wurde in 2015 wieder im historischen Rathaus begangen. Als „Schriesheimer Köpfe“ präsentierten sich diesmal der Jugendgemeinderat mit der Vertreterin für Schulsozialarbeit. Beim Festzug beteiligten wir uns mit „Feuer und Flamme für Uzès“, denn 5 „Sapeurs-Pompiers“ aus Uzès waren gekommen, um mit der Feuerwehr Schriesheim eine neue Freundschaft zu schließen. Der Gegenbesuch findet anlässlich des Barbarafestes in Uzès statt.

Ausblick 2015
Zunächst steht das Anboulen am 20. April auf dem Programm. Magdalena Bader hofft auf bewährte Helfer, um wieder Kinderboulen anbieten zu können. Auch ein Grillfest soll wieder stattfinden sowie erneut ein Bouleturnier gegen Großsachsen, diesmal in Schriesheim. Außerdem ist für die Boulegruppe eine Stadtführung durch Schriesheim geplant mit anschließender Weinprobe. Die Jahresfahrt nach Uzès unter Leitung von Frau Ebert ist bereits ausgebucht, aber es besteht eine Warteliste. Beim Straßenfest wird wieder die Taverne geöffnet sein, ein Nikolausstammtisch ist vorgesehen und eventuell kann wieder ein Chansonabend angeboten werden. Für die Zukunft erhoffte sich Ralf Weiner für die Jumelage eine Entwicklung bei folgenden Schwerpunkten:

Schulaustausch, Sportvereine, Musikschule und Kultur. Beim Letzteren besteht der Wunsch des Stadtarchivars Dr. Hecht, in der Médiathèque in Uzès einmal eine Ausstellung über die Geschichte von Schriesheim zu organisieren. Der uns allen bekannte Jean-Louis Leprêtre wäre dafür ja der geeignete Ansprechpartner.

Schule
Auch 2014 konnten wir wieder zwei Buchpreise für die Besten der Abschlussjahrgänge im Schulfach Französisch vergeben. Ein Wermutstropfen bleibt, dass es uns, trotz intensiver Bemühungen, nicht gelang, vom Kurpfalz-Schulzentrum einen „Vertreter der Schule“ benannt zu bekommen. Hingegen war sehr erfreulich, dass Schüler und Schülerinnen der 2nd des „Lycée Charles Gide“ vom 3. bis 9. Dezember 14 einen erneuten Schüleraustausch begannen, der im Frühjahr 2015 mit einem Gegenbesuch erwidert werden soll. Der Förderkreis unterstützte die französischen Schüler übrigens mit einem Ausflug nach Heidelberg.

Ehrungen.
Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Frau Rudolph, Frau Schwebel, Herr Schwetasch und Herr Röger. Wir bedanken uns bei ihnen für die treue Mitgliedschaft!

Kassenbericht und Verschiedenes
Kassenwart Udo Lehmann erläuterte die wesentlichen finanziellen Vorgänge, die zu Ende des Jahres 2014 ein Minus von etwas mehr als viertausend Euro erbrachten, ein Effekt des Jubiläumsjahres. Die Fahrten des Vereins gehen nicht in die Bilanzen ein, denn sie tragen sich selbst als sogenannte „Durchlaufposten“. Zu Ende 2014 hatte der Verein 289 Mitglieder. Die Kassenprüfer Elisabeth Zier und Volker Schwarz bescheinigten eine ausgezeichnete Kassenführung, so dass die einstimmige Entlastung des Vorstands nur noch Formsache war. Ein Beschluss wurde gefasst, dass Einladungen zur Hauptversammlung künftig auch per E-Mail erfolgen können, sofern darüber eine Zustimmung des jeweiligen Mitglieds vorliegt.

Wahlen
Die nachfolgenden Wahlen wurden wieder souverän von Dr. Friedrich Boßlet durchgeführt. Die bisherigen Amtsinhaber Ralf Weiner (2. Vorsitz), Doris Miech (Geschäftsführerin) und Jürgen Fischer (Pressewart) hatten im Vorfeld bereits erklärt, nicht wieder kandidieren zu wollen. Für alle Positionen standen jedoch neue Kandidaten bereit, die sich den Mitgliedern kurz vorstellten und anschließend in offener Wahl gewählt wurden. Neu im Vorstand sind jetzt: Ingo Kuntermann als 2. Vorsitzender, Dr. Frank Kühn als Geschäftsführer und Martina Spieß als Pressewartin. Wir wünschen den neu Gewählten „Bonne chance!“ und „Bon courage!“ Elisabeth Zier und Volker Schwarz wurden erneut als Kassenprüfer bestätigt.

Danksagung, Anträge
Schriftführerin Dr. Ursula Renner dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Ralf Weiner, Doris Miech und Jürgen Fischer im Namen des gesamten Vorstands mit Weinpräsenten für ihren intensiven Einsatz für den Förderkreis. „Der gesamte Vorstand hat zutiefst bedauert, dass sich die Genannten nach all den Jahren aus sehr verschiedenen Gründen nicht mehr zur Wahl gestellt haben.“
Sie trug anschließend den Antrag eines Mitglieds vor, der Förderkreis möge einen Arbeitskreis bilden, um in verschiedenen Bereichen (z.B. Sport, Kunst und Kultur, Jugend, etc.) die Zusammenarbeit und den Austausch zu fördern, und dafür Personen im Arbeitskreis als jeweiligen Ansprechpartner für die einzelnen Teilbereiche zu bestimmen. Zum Abschluss der Versammlung übergab sie das Wort an den neuen 2. Vorsitzenden. Ingo Kuntermann wünschte im Namen aller Anwesenden Frau Ebert alles Gute zur Genesung. Er dankte für die rege Teilnahme an der Jahreshauptversammlung und das entgegengebrachte Vertrauen.

Die Erinnerung bleibt ...

 

 

In tiefer Trauer gedenken wir in diesen Tagen unseres langjährigen Ehrenmitgliedes

 

Irene Cuny

 

die so plötzlich und unerwartet von uns gegangen ist.

 

Sie war stets ein engagiertes Mitglied des Förderkreises und begleitete die Partnerschaft von Anfang an; zunächst als Geschäftsführerin (1988 – 1994), dann als 1. Vorsitzende (1994 – 2001) und schließlich als aktives Ehrenmitglied. Ihr besonderes Interesse galt dabei immer dem Austausch der Jugend. Mit großer Leidenschaft organisierte sie erfolgreich Jugendfreizeiten und setzte viele positive Akzente in der Partnerschaft mit Uzès.

 

Wir kannten Sie als herzlichen, aktiven und engagierten Menschen, der sich stets für die Partnerschaft und den Förderkreis eingesetzt hat und so wird sie in unserer Erinnerung weiterleben. Oder wie Victor Hugo sagte: „Du bist nicht mehr da, wo du warst – aber du bist überall, wo wir sind.“

 

Unser ganzes Mitgefühl gilt jetzt Ihrer Familie.

 

In tiefer Anteilnahme

 

Förderkreis Partnerschaft Schriesheim – Uzès e.V.

 

Chansonabend mit Barbara Zechel

Est-ce-qu'il-y-a des Français ici?“ Keiner der Zuhörer meldete sich in Majer's ausverkaufter Weinscheuer auf die Frage von Barbara Zechel, aber es waren doch etliche gekommen, die französisch verstanden! Also, es war so gut ( „C'est si bon“), einmal wieder eine Tour durch die französischen Chansons zu genießen. Doch ehe es zu den Klassikern ging, waren es Zechel und ihrem Begleiter auf dem Piano, Christian Maurer, ein Anliegen, das vielleicht weniger bekannte Lied „Le Déserteur“ von Boris Vian vorzutragen. Hier handelt es sich um den Brief eines Wehrpflichtigen an den Präsidenten, in dem er erklärt, warum er nicht in den Krieg ziehen wird. Schnell wurden aber anschließend die Gedanken in Richtung Völkerverständigung gelenkt: Die deutsch-französische Freundschaft ist heute eine Normalität und ein beeindruckender Baustein dazu ist das Chanson „Göttingen“, komponiert im Jahre 1964 von der in Frankreich hoch verehrten Barbara. Dieses Lied durfte an diesem Abend nicht fehlen. ---> hier weiterlesen

Zu den Presseartikeln-->>

Jahresfahrt nach Uzès/Fête de 30 ans à Uzès

Empfang im Rathaus/mairie
Im Rathaus
Passage de Schriesheim
Der Granitsstein/le bloc
Einweihung/Inauguration
Bonneau, Ebert,Chapon,Höfer,Lena
Place aux herbes
Place aux herbes
Der Abend/la soirée

Neujahrsmatinee 2015 im Zeichen des Attentats: "Je suis Charlie"

Bereits an der Eingangstür zum historischen Rathaus war zu sehen, daß dieses Jahr die Neujahrsmatinée unter dem Eindruck der Attentate auf die Zeitschrift „Charlie Hebdo“ und den jüdischen Supermarkt „Hyper Cacher“ stehen würde. Das Bekenntnis „Je suis Charlie“ steht als Symbol für die 17 Opfer dieses schrecklichen Terroraktes in Paris und angesichts dieses Ereignisses begann unsere Neujahrsmatinée, als Akt der Solidarität, mit einer Gedenkminute.

Der obere Saal des Rathauses war bis zum letzten Platz besetzt, als unsere 1. Vorsitzende, Claudia Ebert, die Schriesheimer Köpfe den Zuhörern vorstellte, nämlich: Sofia Hartmann (Sprecherin), Lion Thurecht, Johannes Schwegele, Niklas Binder und Sophie Koch vom Jugendgemeinderat, sowie die bei der Stadt Schriesheim angestellte Schulsozialarbeiterin Denise Gehrig. Worum ging es? Erst einmal um die privaten Interessen, z. B. Sport, Sprachkenntnisse, Reisen oder Hobbys. Nicht immer war „Französisch“ das Lieblingsfach, aber die meisten hatten doch, im Rahmen von organisierten Reisen, einige Orte in Frankreich schon kennengelernt. Das Push-Gelände war ein weiteres Thema. Man würde das Gelände gerne ausbauen, um dort auch einmal Turniere veranstalten zu können. Alkohol beim Mathaisemarkt oder auch Vandalismus sind bisher noch nicht wirklich ein Thema im Jugendgemeinderat. Diese Themen werden ja auch bereits an anderer Stelle bedient. Das Aufgabengebiet von Denise Gehrig ist die Betreuung der Schüler der Realschule in Form der Einzel- oder Gruppenbetreuung und, sehr wichtig, die Präventivarbeit, auch in den Klassen selbst. Interessant zu erfahren, daß echte Antirassismusprobleme hier nicht existieren.

Gefragt nach den Wünschen der jugendlichen Gemeinderäte kristallisierte sich insbesondere die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit heraus. Hier wurden sie von der Schulsozialarbeiterin ermuntert, diesen Punkt offensiv anzugehen, um so auch die Arbeit dieses Gremiums für die Schulen zu verdeutlichen oder die Vernetzung mit der Gemeindeverwaltung zu stärken. Vielleicht war ja das Interview in diesem Sinne ein Anstoß! Als Dank für ihre Teilnahme erhielten die „Schriesheimer Köpfe“ jeder einen „Schriesheimer Strahler“.

Etwas mußten sich die „Heidelberg Jazzmen“ noch gedulden, denn zunächst war es Bürgermeister Hansjörg Höfer wichtig, den Anwesenden ebenfalls die Wünsche der Verwaltung zum Neuen Jahr zu überbringen. Seine Rede war natürlich auch geprägt von den Attentaten in Paris: "Der Terroranschlag ist ein Attentat auch auf unsere Werte, denn wir haben die gleichen Werte wie unsere französischen Freunde. Wir lassen uns von den Attentätern die Lebensfreude nicht nehmen, und ich bin überzeugt, dass die Menschen in Uzès genauso empfinden." Als ein äußeres Zeichen der Trauer waren die Flaggen von Frankreich und Deutschland vor dem Rathaus auf Halbmast gesetzt worden.

Das Leben geht weiter und die Neujahrsmatinée klang aus mit den „Heidelberg Jazzmen“, so wie in jedem Jahr.

--> Presseartikel zur Neujahrsmatinee 2015

Spende aus der Neujahrsmatinee 2015

Im Beisein von Bürgermeister Hansjörg Höfer trafen sich am 26. Januar 2015 Vertreter des Vorstands mit der Leiterin des Sozialamts, Frau Maria Kalla und mit der Gemeinderätin Frau Fadime Tuncer. Es galt, die Spendengelder aus der Neujahrsmatinee, wie versprochen, weiterzugeben an in Schriesheim ansässige bedürftige Personen.

Dazu hatte der Förderkreis die Spende zunächst einmal auf insgesamt 500 € aufgestockt und davon „Schriesheimer Taler“ gekauft. Sinn der Spende sollte nämlich sein, in Form von Sachspenden anstatt von Geldspenden zu helfen.

Dem Vorstand des Förderkreises war es in diesem Jahr wichtig, zum einen ein Zeichen zu setzen und die Not von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten zu mildern. Wie allgemein bekannt ist, leben in Schriesheim derzeit 5 Familien, die aus Syrien geflüchtet sind und die zusätzlich, neben einer (nicht ausreichenden) Versorgung durch den Rhein-Neckar-Kreis, von einer privaten Initiative mit Sachmitteln und persönlicher Betreuung unterstützt werden. Hier wollten auch wir einen Beitrag liefern, und so freute sich Fadime Tuncer über 25 „Schriesheimer Strahler“, die sie inzwischen gemeinsam mit unserer 1. Vorsitzenden, Claudia Ebert, an die syrischen Familien mit „Glück- und Friedenswünschen für 2015“ weitergegeben hat. Mit den „Strahlern“ verbunden ist der gemeinsame Gang in die angeschlossenen Schriesheimer Geschäfte, die unsere Syrer auf diese Weise, und als Teil der Integrationsbetreuung, besser kennenlernen können.

Andererseits gibt es aber auch weitere Hilfsbedürftige bei uns, und dazu zählen auch die Asylbewerber, die derzeit in Altenbach untergebracht sind. Im Rahmen der Aktion „Schenk ein Lächeln“ wurde daher die zweite Hälfte der Spende mit ebenfalls 25 „Strahlern“ an Maria Kalla übergeben. Diese wurden inzwischen von ihr an die Schriesheimer Asylbewerber weitergegeben.

Nous sommes Paris

Wir trauern mit Frankreich um die Toten der Terroranschläge vom 13. November 2015. Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen, Verletzten und traumatisierten Menschen, die zurückgeblieben sind.

Diese Anschläge haben uns wieder einmal auf grausamste Weise vor Augen geführt, wie verletzlich jeder einzelne von uns ist. Gleichzeitig machen sie uns deutlich, dass wir nur gemeinsam dem Terror entgegentreten können. Die Deutsch-Französische Freundschaft bildet das Fundament für ein starkes Europa, das seine Freiheit und Grundwerte verteidigt. Deshalb dürfen wir es auch nicht zulassen, dass jetzt Angst und Schrecken unser Leben bestimmen, sondern müssen eng zusammenstehen, um dem Terror keinen Platz zu lassen.

Vor etwas mehr als 200 Jahren hat die Französische Revolution Europa wachgerüttelt und die Welt ein Stück weit zum Positiven verändert. Mit drei Worten hat das Volk damals seinen Willen zum Ausdruck gebracht, drei Worte die bis heute symbolisch für unsere freiheitlichen Grundwerte stehen, die es zu bewahren gilt:

Liberté, Egalité, Fraternité

 

Wir wissen bis jetzt nicht, ob unter den Opfern auch Angehörige von Bürgern aus unserer Partnerstadt Uzès sind. Wie der Midi Libre berichtet ist unter den Toten jedoch ein Student aus Montpellier, der bei dem Rockkonzert im „Bataclan“ ums Leben kam. Wir wünschen allen Hinterbliebenen und ganz Frankreich viel Kraft und Mut in diesen schicksalhaften Tagen.

Praktika/Ferienjobs für Jugendliche

Der Förderkreis Partnerschaft Schriesheim-Uzès möchte ein Projekt "Förderung von Praktika oder Ferienjobs für Jugendliche in der jeweiligen Partnerstadt" starten. In Verbindung mit der Stadt Schriesheim wurden die Schriesheimer Betriebe und sozialen Einrichtungen angefragt, inwieweit hier Bereitschaft besteht, Jugendliche aus Uzès für einige Wochen in ihrem Betrieb aufzunehmen. Berücksichtigt werden muss dabei, dass die Jugendlichen voraussichtlich entweder keine oder nur geringe deutsche Sprachkenntnisse haben werden. "Es würde uns freuen, wenn sich interessierte Betriebe oder soziale Einrichtungen für einen solchen Austausch engagieren könnten", betont dazu Wirtschaftsförderer Torsten Filsinger.

Ebenso können sich deutsche Jugendliche melden, wenn sie an einem Ferienaufenthalt in der Partnerstadt Uzès interessiert sind!

Kontakt:
Torsten Filsinger,Stadtverwaltung Schriesheim
Wirtschaftsförderung & Stadtmarketing
Friedrichstr. 28-30
69198 Schriesheim
Tel.: (06203) 602-140

Neujahrsmatinee 2015 im Zeichen des Attentats: "Je suis Charlie"

Bereits an der Eingangstür zum historischen Rathaus war zu sehen, daß dieses Jahr die Neujahrsmatinée unter dem Eindruck der Attentate auf die Zeitschrift „Charlie Hebdo“ und den jüdischen Supermarkt „Hyper Cacher“ stehen würde. Das Bekenntnis „Je suis Charlie“ steht als Symbol für die 17 Opfer dieses schrecklichen Terroraktes in Paris und angesichts dieses Ereignisses begann unsere Neujahrsmatinée, als Akt der Solidarität, mit einer Gedenkminute.

Der obere Saal des Rathauses war bis zum letzten Platz besetzt, als unsere 1. Vorsitzende, Claudia Ebert, die Schriesheimer Köpfe den Zuhörern vorstellte, nämlich: Sofia Hartmann (Sprecherin), Lion Thurecht, Johannes Schwegele, Niklas Binder und Sophie Koch vom Jugendgemeinderat, sowie die bei der Stadt Schriesheim angestellte Schulsozialarbeiterin Denise Gehrig. Worum ging es? Erst einmal um die privaten Interessen, z. B. Sport, Sprachkenntnisse, Reisen oder Hobbys. Nicht immer war „Französisch“ das Lieblingsfach, aber die meisten hatten doch, im Rahmen von organisierten Reisen, einige Orte in Frankreich schon kennengelernt. Das Push-Gelände war ein weiteres Thema. Man würde das Gelände gerne ausbauen, um dort auch einmal Turniere veranstalten zu können. Alkohol beim Mathaisemarkt oder auch Vandalismus sind bisher noch nicht wirklich ein Thema im Jugendgemeinderat. Diese Themen werden ja auch bereits an anderer Stelle bedient. Das Aufgabengebiet von Denise Gehrig ist die Betreuung der Schüler der Realschule in Form der Einzel- oder Gruppenbetreuung und, sehr wichtig, die Präventivarbeit, auch in den Klassen selbst. Interessant zu erfahren, daß echte Antirassismusprobleme hier nicht existieren.

Gefragt nach den Wünschen der jugendlichen Gemeinderäte kristallisierte sich insbesondere die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit heraus. Hier wurden sie von der Schulsozialarbeiterin ermuntert, diesen Punkt offensiv anzugehen, um so auch die Arbeit dieses Gremiums für die Schulen zu verdeutlichen oder die Vernetzung mit der Gemeindeverwaltung zu stärken. Vielleicht war ja das Interview in diesem Sinne ein Anstoß! Als Dank für ihre Teilnahme erhielten die „Schriesheimer Köpfe“ jeder einen „Schriesheimer Strahler“.

Etwas mußten sich die „Heidelberg Jazzmen“ noch gedulden, denn zunächst war es Bürgermeister Hansjörg Höfer wichtig, den Anwesenden ebenfalls die Wünsche der Verwaltung zum Neuen Jahr zu überbringen. Seine Rede war natürlich auch geprägt von den Attentaten in Paris: "Der Terroranschlag ist ein Attentat auch auf unsere Werte, denn wir haben die gleichen Werte wie unsere französischen Freunde. Wir lassen uns von den Attentätern die Lebensfreude nicht nehmen, und ich bin überzeugt, dass die Menschen in Uzès genauso empfinden." Als ein äußeres Zeichen der Trauer waren die Flaggen von Frankreich und Deutschland vor dem Rathaus auf Halbmast gesetzt worden.

Das Leben geht weiter und die Neujahrsmatinée klang aus mit den „Heidelberg Jazzmen“, so wie in jedem Jahr.

--> Presseartikel zur Neujahrsmatinee 2015

Spende aus der Neujahrsmatinee 2015

Im Beisein von Bürgermeister Hansjörg Höfer trafen sich am 26. Januar 2015 Vertreter des Vorstands mit der Leiterin des Sozialamts, Frau Maria Kalla und mit der Gemeinderätin Frau Fadime Tuncer. Es galt, die Spendengelder aus der Neujahrsmatinee, wie versprochen, weiterzugeben an in Schriesheim ansässige bedürftige Personen.

Dazu hatte der Förderkreis die Spende zunächst einmal auf insgesamt 500 € aufgestockt und davon „Schriesheimer Taler“ gekauft. Sinn der Spende sollte nämlich sein, in Form von Sachspenden anstatt von Geldspenden zu helfen.

Dem Vorstand des Förderkreises war es in diesem Jahr wichtig, zum einen ein Zeichen zu setzen und die Not von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten zu mildern. Wie allgemein bekannt ist, leben in Schriesheim derzeit 5 Familien, die aus Syrien geflüchtet sind und die zusätzlich, neben einer (nicht ausreichenden) Versorgung durch den Rhein-Neckar-Kreis, von einer privaten Initiative mit Sachmitteln und persönlicher Betreuung unterstützt werden. Hier wollten auch wir einen Beitrag liefern, und so freute sich Fadime Tuncer über 25 „Schriesheimer Strahler“, die sie inzwischen gemeinsam mit unserer 1. Vorsitzenden, Claudia Ebert, an die syrischen Familien mit „Glück- und Friedenswünschen für 2015“ weitergegeben hat. Mit den „Strahlern“ verbunden ist der gemeinsame Gang in die angeschlossenen Schriesheimer Geschäfte, die unsere Syrer auf diese Weise, und als Teil der Integrationsbetreuung, besser kennenlernen können.

Andererseits gibt es aber auch weitere Hilfsbedürftige bei uns, und dazu zählen auch die Asylbewerber, die derzeit in Altenbach untergebracht sind. Im Rahmen der Aktion „Schenk ein Lächeln“ wurde daher die zweite Hälfte der Spende mit ebenfalls 25 „Strahlern“ an Maria Kalla übergeben. Diese wurden inzwischen von ihr an die Schriesheimer Asylbewerber weitergegeben.

Mathaisemarkt 2015 - Die Bilder/Les images

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Mathaisemarkt 2015 - Feuer und Flamme für Uzès

Mit diesem Motto zogen wir im Festzug am ersten Sonntag des Mathaisemarktes durch die sonnigen Straßen von Schriesheim, gemeinsam mit der Feuerwehr Schriesheim und fünf „Sapeurs-Pompiers“ aus Uzés, die darauf „brannten“, ihre deutschen Kolleginnen und Kollegen kennen zu lernen. Nach diesem Wochenende zeichnet sich tatsächlich eine neue partnerschaftliche und “feurige“ Verbindung ab. Gleich am ersten Abend nach ihrer Ankunft in Schriesheim durften die pompiers aus dem “Gard“ den Übungs-Einsatz der Schriesheimer Feuerwehr in der „Wagenburg“ der Aussteller des Mathaisemarktes mit verfolgen. Im Gegenzug wurden die Schriesheimer Kameraden jetzt zum Barbarafest nach Uzès eingeladen, das die Feuerwehr in Uzès am 28. November feiert.

Zurück zum Festzug: Unser Wagen, gezogen von einem Traktor der Fa. Rufer, konstruiert und aufgebaut vom bewährten Team Jochen Schwaar und Wolfgang Steck, war wieder einmal ein „Hingucker“. Wunderbar geschmückt von unserem Deko-Team und ausgerüstet mit „vin rouge“, Knoblauch, Fähnchen in den französischen und deutschen Nationalfarben und Leckereien aus einer bekannten Fabrik in Uzès. Letztere hatten unsere treuen „Amis d'Uzès“ mitgebracht, denen die fast 900 km nicht zu weit waren, obwohl ein äußerst heftiger Mistral im südlichen Teil ihnen den Weg in den Norden sehr erschwert hatte. Um so mehr genossen Gérard Bonneau mit Monique, Dezy, 2x Yvette und Gilbert das Flair des ersten Frühlingsfestes an der Bergstraße. Es hat allen viel Spaß gemacht und die trinkfreudigen Zuschauer haben es wieder einmal geschafft, unseren „vin rouge“ leer zu trinken! Allen, die mitgemacht und geholfen haben, sagen wir ganz herzlichen Dank!

Pétanque gehört zum Programm

Unsere „Place d'Uzès“ war glücklicherweise ausreichend getrocknet und das sonnige Wetter lud zum französischen Nationalsport ein. So wurde am Samstag spontan ein kleines deutsch-französisches Spiel mit Eisenkugeln verabredet, eingerahmt von Kirmesmusik und den Flaggen vor dem Rathaus.

Jahreshauptversammlung 2015

Jahreshauptversammlung 2015

Die Jahreshauptversammlung 2015, erstmals in den „Weinstuben Hauser“, leitete diesmal der 2. Vorsitzende Ralf Weiner, in Vertretung der erkrankten 1. Vorsitzenden, Claudia Ebert. Er begrüßte die anwesenden Gemeinderäte, die Pressevertreterinnen der Rhein Neckar Zeitung und des Mannheimer Morgen, den Ehrenvorsitzenden Horst Schütze und Ehrenmitglied Irene Cuny, sowie insgesamt 50 anwesende Mitglieder.

Jahresbericht
Nach einer Schweigeminute zu Ehren der verstorbenen Mitglieder berichtete Weiner zunächst von den Aktivitäten des Jubiläumsjahres 2014. Dies waren die Neujahrsmatinee, die als gemeinsame Veranstaltung mit der Stadt Schriesheim (30 Jahre Jumelage und 1250-jähriges Stadtjubiläum) in der Mehrzweckhalle gefeiert wurde. Im Jahresprogramm folgten der Mathaisemarkt, wieder mit der Pena aus Uzès, die Jubiläumsfeier im Zehntkeller mit einer Delegation aus Uzès, die Kulturfahrt in das Burgund, das Straßenfest mit der Sängerin Régine Pascal, die Jubiläumsfahrt nach Uzès im Oktober und der ausverkaufte Chansonabend mit Barbara Zechel. Zum Abschluss dieses Jubiläumsjahres der Stadt Schriesheim war der Förderkreis noch einmal präsent am 30. November auf dem Schulhof mit einem „Glühweinstand“. Erfreulich war auch die gute Beteiligung an einem sehr stimmungsvollen Nikolausstammtisch. Die Boulegruppe veranstaltete 2014 ein Hans-Bader-Gedächtnisturnier gegen Großsachsen. Kinderboulen wurde für je 25 Kinder 2 Mal mit großem Erfolg durchgeführt. Der schon traditionelle Grillabend war gut besucht.

Die Neujahrsmatinee wurde in 2015 wieder im historischen Rathaus begangen. Als „Schriesheimer Köpfe“ präsentierten sich diesmal der Jugendgemeinderat mit der Vertreterin für Schulsozialarbeit. Beim Festzug beteiligten wir uns mit „Feuer und Flamme für Uzès“, denn 5 „Sapeurs-Pompiers“ aus Uzès waren gekommen, um mit der Feuerwehr Schriesheim eine neue Freundschaft zu schließen. Der Gegenbesuch findet anlässlich des Barbarafestes in Uzès statt.

Ausblick 2015
Zunächst steht das Anboulen am 20. April auf dem Programm. Magdalena Bader hofft auf bewährte Helfer, um wieder Kinderboulen anbieten zu können. Auch ein Grillfest soll wieder stattfinden sowie erneut ein Bouleturnier gegen Großsachsen, diesmal in Schriesheim. Außerdem ist für die Boulegruppe eine Stadtführung durch Schriesheim geplant mit anschließender Weinprobe. Die Jahresfahrt nach Uzès unter Leitung von Frau Ebert ist bereits ausgebucht, aber es besteht eine Warteliste. Beim Straßenfest wird wieder die Taverne geöffnet sein, ein Nikolausstammtisch ist vorgesehen und eventuell kann wieder ein Chansonabend angeboten werden. Für die Zukunft erhoffte sich Ralf Weiner für die Jumelage eine Entwicklung bei folgenden Schwerpunkten:

Schulaustausch, Sportvereine, Musikschule und Kultur. Beim Letzteren besteht der Wunsch des Stadtarchivars Dr. Hecht, in der Médiathèque in Uzès einmal eine Ausstellung über die Geschichte von Schriesheim zu organisieren. Der uns allen bekannte Jean-Louis Leprêtre wäre dafür ja der geeignete Ansprechpartner.

Schule
Auch 2014 konnten wir wieder zwei Buchpreise für die Besten der Abschlussjahrgänge im Schulfach Französisch vergeben. Ein Wermutstropfen bleibt, dass es uns, trotz intensiver Bemühungen, nicht gelang, vom Kurpfalz-Schulzentrum einen „Vertreter der Schule“ benannt zu bekommen. Hingegen war sehr erfreulich, dass Schüler und Schülerinnen der 2nd des „Lycée Charles Gide“ vom 3. bis 9. Dezember 14 einen erneuten Schüleraustausch begannen, der im Frühjahr 2015 mit einem Gegenbesuch erwidert werden soll. Der Förderkreis unterstützte die französischen Schüler übrigens mit einem Ausflug nach Heidelberg.

Ehrungen.
Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Frau Rudolph, Frau Schwebel, Herr Schwetasch und Herr Röger. Wir bedanken uns bei ihnen für die treue Mitgliedschaft!

Kassenbericht und Verschiedenes
Kassenwart Udo Lehmann erläuterte die wesentlichen finanziellen Vorgänge, die zu Ende des Jahres 2014 ein Minus von etwas mehr als viertausend Euro erbrachten, ein Effekt des Jubiläumsjahres. Die Fahrten des Vereins gehen nicht in die Bilanzen ein, denn sie tragen sich selbst als sogenannte „Durchlaufposten“. Zu Ende 2014 hatte der Verein 289 Mitglieder. Die Kassenprüfer Elisabeth Zier und Volker Schwarz bescheinigten eine ausgezeichnete Kassenführung, so dass die einstimmige Entlastung des Vorstands nur noch Formsache war. Ein Beschluss wurde gefasst, dass Einladungen zur Hauptversammlung künftig auch per E-Mail erfolgen können, sofern darüber eine Zustimmung des jeweiligen Mitglieds vorliegt.

Wahlen
Die nachfolgenden Wahlen wurden wieder souverän von Dr. Friedrich Boßlet durchgeführt. Die bisherigen Amtsinhaber Ralf Weiner (2. Vorsitz), Doris Miech (Geschäftsführerin) und Jürgen Fischer (Pressewart) hatten im Vorfeld bereits erklärt, nicht wieder kandidieren zu wollen. Für alle Positionen standen jedoch neue Kandidaten bereit, die sich den Mitgliedern kurz vorstellten und anschließend in offener Wahl gewählt wurden. Neu im Vorstand sind jetzt: Ingo Kuntermann als 2. Vorsitzender, Dr. Frank Kühn als Geschäftsführer und Martina Spieß als Pressewartin. Wir wünschen den neu Gewählten „Bonne chance!“ und „Bon courage!“ Elisabeth Zier und Volker Schwarz wurden erneut als Kassenprüfer bestätigt.

Danksagung, Anträge
Schriftführerin Dr. Ursula Renner dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Ralf Weiner, Doris Miech und Jürgen Fischer im Namen des gesamten Vorstands mit Weinpräsenten für ihren intensiven Einsatz für den Förderkreis. „Der gesamte Vorstand hat zutiefst bedauert, dass sich die Genannten nach all den Jahren aus sehr verschiedenen Gründen nicht mehr zur Wahl gestellt haben.“
Sie trug anschließend den Antrag eines Mitglieds vor, der Förderkreis möge einen Arbeitskreis bilden, um in verschiedenen Bereichen (z.B. Sport, Kunst und Kultur, Jugend, etc.) die Zusammenarbeit und den Austausch zu fördern, und dafür Personen im Arbeitskreis als jeweiligen Ansprechpartner für die einzelnen Teilbereiche zu bestimmen. Zum Abschluss der Versammlung übergab sie das Wort an den neuen 2. Vorsitzenden. Ingo Kuntermann wünschte im Namen aller Anwesenden Frau Ebert alles Gute zur Genesung. Er dankte für die rege Teilnahme an der Jahreshauptversammlung und das entgegengebrachte Vertrauen.